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AJR: The Click (CD, 30th Century Records, 2017)

 

Auf den 48 Minuten ihres neuen Albums "The Click" bieten AJR 13 Tracks, die so richtig Spaß bereiten. AJR, das sind die Brüder Adam, Jack und Ryan Met aus New York. Adam (Bass & Vocals) ist 25 Jahre alt und Absolvent der Columbia Universität, während Ryan (Ukulele, Klavier & Vocals) mit seinen 22 Jahren und Jack (Gitarre/Vocals) mit jungen 18 Jahren noch an der Uni studieren. Seit mehr als zehn Jahren bereits basteln die Jungs im Wohnzimmer ihres Apartments im New Yorker Stadtteil Chelsea an ihrer Musik, und hatten vor zwei Jahren einen Erfolg, als ihr Song "I'm Ready" im Trailer zum Amy Shumer-Film "Dating Queen" erklang, was dem Stück 18 Millionen YouTube-Views und 44 Millionen Spotify-Streams einbrachte, dazu Platin-Auszeichnung.

Im September 2016 veröffentlichten AJR die EP "What Everyone's Thinking", und der darauf enthaltene Song "Weak" entwickelte sich zum Hit, mit mittlerweile mehr als 180 Millionen Spotify-Streams und guten Chartplatzierungen. Es wird also Zeit für ein neues Album, und das hat es in sich. Die Stücke auf "The Click" werden geschickt eingerahmt von Elementen und Textzeilen, die sowohl im Opener "Overture" als auch im abschließenden "Come Hang Out" enthalten sind. "Weak" ist tatsächlich ein toller Ohrwurm mit einem ansprechenden Text, und hiervon gibt es wahrlich viele. "The Good Part", "Sober Up" (feat. Rivers Cuomo), "Drama", "No Grass Today", "Three-Thirty" oder "I'm Not Famous", alles tolle, gut abgroovende, zumeist sehr fröhliche und stimmungsvolle Songs zwischen Pop, R&B und HipHop, gerne auch mal mit klassischen Elementen gewürzt - und mit "Turning Out" und dem a-capella-angerichteten "Call My Dad" gibt es auch gute Balladen.

Es geht sehr abwechslungsreich zu, mit intelligenten Strukturen und in gutem Klanggewand. Da wundert es einen gar nicht, wenn "Bud Like You" gegen Ende sogar mit Folk-Hymnen-Refrain daher kommt. Die Texte wissen zudem zu überzeugen, auch hier wird auf starke Art und Weise aus dem Leben berichtet, aus dem normalen so wie auch aus dem Musiker-Leben, wo man einen Songinhalt in Single-taugliche 3:30 Minuten pressen soll und lieber kein Gras raucht, wenn ein Konzert ansteht. Und wenn es im zweiten Song heißt "Can we skip to the good part", dann machen AJR dies für den gesamten Rest der Scheibe. Klasse Album, Daumen nach oben!

Hier das Video zu "Weak":



ajrbrothers.com
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Bewertung: 10 von 10 Punkten

(Tobi )