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Alina: Die Einzige (CD, Polydor, 2017)

 

Auf den 60 Minuten ihres Debütalbums "Die Einzige" bietet Alina 16 Stücke, mit denen sie durchaus eine breite Masse erreichen kann. Dem momentan manchmal gezogenen Vergleich mit der großen Adele hält sie zwar nicht stand, aber Alina bietet durchaus schöne und auch textlich sehr persönliche Stücke, und auch ihre Popmusik wird von der Stimme dominiert - und diese ist sehr gut, auch wenn sie eben nicht Adele ist.

In ihren Texten geht es oft um die Liebe, aber nicht auf platte Art und Weise, sondern sehr gefühlvoll und auch mit dem Mut, die eigene Verletzlichkeit nicht zu verleugnen. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist "Schönheitskönigin", hier in einem akustischen Video zu sehen - denn so viele von uns wären gerne Schönheitsideale, sehen im Spiegel aber die Durchschnittlichkeit der Normalität und zweifeln (natürlich im Endeffekt zu Unrecht) daran, ob sie denn so wirklich auch verliebens-wert sind.



Soul und Groove sind die Würze von Alinas flotteren Pop-Stücken, ob bei "Zurück zu mir", "Nie vergessen", "Titan" oder "Immer wenn es weh tut", wo es durchaus auch tanzbar zugeht. Es sind aber natürlich vor allem auch die Balladen wie "Die Einzige", "Auch wenn du fehlst" und "Kind sein" oder die emotionalen Songs a la "Für mich schon Liebe" und "Stadt aus Gold", die diesem Album den Glanz verleihen, mal reduziert nur mit Piano arrangiert, mal bombastischer mit zusätzlichen Streicherarrangements. Trotz der intonierten Verletzlichkeit ist Alina ein durchaus sehr positives, kraftvolles Album gelungen, welches sich gut anhören lässt.



Live ist Alina hier zu sehen:

03.11. Berlin, Lido
05.11. Hamburg, Gruenspan
07.11. München, Ampere
09.11. Köln, YUCA

www.alinamusik.de
facebook.com/alinaoffiziell



Bewertung: 7 von 10 Punkten

(Tobi )