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Everything Everything: A Fever Dream (CD, RCA, 2017)

 

Auf den 47 Minuten ihres neuen Albums "A Fever Dream" bieten Everything Everything elf neue Tracks. Diese kommen teilweise wieder gut tanzbar daher und behalten hierbei ihren Indie-Charakter in einer gekonnten Art und Weise, wie es sonst vielleicht momentan nur Two Door Cinema Club verstehen. Der Opener "Night Of The Long Knives" und das folgende "Can't Do" sind beste Beweise, die direkt ins Ohr gehen und Bewegungsdrang erzeugen. Produzent James Ford von Simian Mobile Disco liefert hier jetzt auch wieder sehr gute Arbeit ab, während man über seine Produktion des Depeche-Mode-Albums "Spirit" doch sehr unterschiedlicher Meinung sein durfte.



Mit "Desire" und "Ivory Tower" findet man noch zwei weitere flotte Nummern, allerdings kann das Quartett um Sänger Jonathan Higgs auch anders, wie die Midtempo-Stücke "Good Shot, Good Soldier" und "A Fever Dream", das gemütliche "Put Me Together" sowie die ruhigen "Big Game" und "New Deep" beweisen. Mit "Run The Numbers" gibt es zudem einen sehr interessanten Song, der mal ruhig daher kommt, mal mächtig abrockt, und "The White Whale" bildet einen gelungenen Abschluss, sich wunderbar in seiner Dramatik steigernd.

Ein gelungenes Album, mit dem sich Everything Everything treu bleiben, seien es die politischen Themen und die Abgründe des Alltags, die thematisiert werden, und seien es die nicht immer handelsüblichen Arrangements, durch die ihre schnelleren Stücke immer etwas hektisch wirken, allerdings nicht in störendem Maß.



www.everything-everything.co.uk
www.facebook.com/EverythingEverythinguk



Bewertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi )