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Pentatonix: A Pentatonix Christmas (CD, RCA, 2016)

 

Seitdem Pentatonix Ende 2011 die 3. Staffel der NBC-Casting-Show "The Sing-Off" für sich entschieden, sind sie aus der Musik-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Die A Cappella-Formation sorgt seither mit tollen Interpretationen großer Popklassiker und auch guten Eigenkompositionen für mehr als eine halbe Million verkauften Tonträgern, schaffte den Sprung auf Platz 1 der US-Albumcharts und füllt regelmäßig Konzerthallen auf der ganzen Welt. Am 19. September 2014 erschien mit "PTX" das erste Album der Band in Deutschland, das neben Interpretationen zeitgenössischer Hits wie Macklemores "Can't Hold Us", Lordes "Royals" und Gotyes "Somebody That I Used To Know" auch das legendäre Daft Punk-Medley "Daft Punk" sowie vier eigene Stücke enthält. Aber auch Versionen von Klassikern wie "Hit The Road Jack" von Ray Charles aus den 60er-Jahren finden sich im Tracklisting. Mit ihrer Vokalakrobatik machen Mitch Grassi (Countertenor), Scott Hoying (Bariton), Avriel Kaplan (Bass), Kirstie Maldonado (Mezzosopran) und Kevin "K.O." James Olusola (Beatboxing) aber auch in Social Media mächtig Furore - sie haben mehr als 3 Millionen Facebook-Fans, über 1 Million YouTube-Subscriber und 770.000 Follower bei Twitter.

Nun weihnachtet es wieder, und wie schon in den vergangenen vier Jahren dreimal gesehen lassen sich Pentatonix diese Chance nicht entgehen, festliche Musik zu veröffentlichen. Nach dem in den USA veröffentlichten "PTXmas" (2012), "That's Christmas To Me" (2014) und der mit Bonustracks versehenen Deluxe Edition selbiger Scheibe aus dem letzten Jahr gibt es nun mit "A Pentatonix Christmas" eine erneute Sammlung an Weihnachtsklassikern, komplettiert durch zwei Eigenkompositionen "Good To Be Bad", "The Christmas Sing-Along"). Mit insgesamt 35 Minuten fällt die Scheibe zwar etwas kurz aus, aber für zwei Glühweine sollten die elf Stücke reichen. Die Mischung aus bekannten Weihnachtsstücken wie "O Come, All Ye Faithful", "White Christmas" (zusammen mit The Manhattan Transfer), "Up on the House Top" oder "I'll Be Home For Christmas" und nicht ganz so geläufigen Nummern wie "Merry Christmas, Happy Holidays" von NSYNC oder "Coventry Carol", einem englischen Weihnachtslied aus dem 16. Jahrhundert. Dazu gibt es eine Pentatonix-Version von "Coldest Winter", mit dem Kanye West sich an das gute alte "Memories Fade" der großartigen Tears For Fears angelehnt hatte. Die beiden Eigenkompositionen sind gemütlich und bringen groovy Swing unter den Tannenbaum. Ein Highlight des Albums ist mit Sicherheit noch die Interpretation des Leonard Cohen-Klassikers "Hallelujah", auch wenn diese Nummer nicht zwingend weihnachtlich ist - besinnlich ist sie in jedem Fall, und wenn Kirstie zu singen beginnt, dann erzeugt dies nicht so viel Gänsehaut wie die Interpretation von Jeff Buckley, aber sie packt einen durchaus. Ein feines Weihnachtsalbum.

Das Video zu "Hallelujah" ging schon vor dem bedauernswerten Tod von Leonard Cohen viral, wurde schon knapp 50 Millionen mal angeschaut:



www.ptxofficial.com
www.facebook.com/Pentatonix



Bewertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi )