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Romes: Romes (CD, Five Seven Music, 2017)

 

Romes bieten auf den 39 Minuten ihres selbstbetitelten Debütalbums elf Songs, die sehr wechselhaft daher kommen. Die Tatsache, dass Tony Hoffer (Beck, The Kooks, Depeche Mode, Air) die Scheibe produziert und gemixt hat, lässt aufhorchen, aber die Stücke des Quartetts aus Toronto lassen einen etwas grübelnd zurück. Der percussion-getriebene Opener "Believe" ist hierbei nicht zwingend richtungsweisend, geht es danach doch weit interessanter zu. "When The Night Comes" ist ein erstes Indiz, welches Potenzial in der Band steckt - leider reizen sie es hier viel zu selten aus.



Die Brüder Jacob Alexander (Gesang) und Nicolas Amadeus (Schlagzeug) haben zusammen mit Andrew Keyes (Bass) und James Tebbitt (Gitarre) melodische Pop-Stücke erarbeitet, die mal mehr von Soul geprägt sind, mal nach Indie-Pop klingen, mal auch beides vereinen. Hierbei sind es definitiv die Indie-lastigeren Stücke, die deutlich interessanter daher kommen, wie "Unstoppable", "Spend The Night", "Tryna Be" oder eben das erwähnte "When The Night Comes", das deutlich der beste Song der Scheibe ist.

Songs wie "Someone", "Summer Sound", "Deja Vu" oder "On Top" hingegen verirren sich mit ihrer dahinplätschernden Poppigkeit doch eher in Belanglosigkeit, erinnern gesanglich und stilistisch manchmal gar an Boyband-Gleichförmigkeit, was auch für das ruhigere "In The Wild" gilt. Schade, hier wäre mehr drin gewesen, aber vielleicht entwickeln sich die Jungs ja in die richtige Richtung.



www.romesmusic.com
facebook.com/romes



Bewertung: 4 von 10 Punkten

(Tobi )