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Mari Samuelsen: Nordic Noir (CD, Decca, 2017)

 

Auf den 44 Minuten ihres Debüt-Soloalbums "Nordic Noir" bietet Mari Samuelsen zwölf Stücke. Die sonst mit ihrem Bruder Håkon im Duett oder im Zusammenspiel mit Max Richter und dem "12 ensemble" aktive Geigerin aus Norwegen begibt sich in die faszinierende Welt skandinavischer Filmmusik und präsentiert Kompositionen, die von einer eher düsteren und spannungsgeladenen Atmosphäre geprägt sind, wie man sie aus vielen guten nordischen Krimis kennt.



Die Werke stammen aus der Feder von Ólafur Arnalds, Frans Bak, Uno Helmersson, Johan Söderqvist und Arvo Pärt und sind zum Teil in unmittelbarer Zusammenarbeit mit der Künstlerin entstanden, so dass Mari Samuelsen hier durchaus Einfluss nehmen konnte. Eingespielt hat Mari sie mit ihrem Bruder am Cello und den Trondheim Soloists, was ein volleres klassisches Klangbild ergeben hat.

Die Stücke passen - und das meine ich nicht negativ - gut zur Trübheit unseres nicht vorhandenen Spätsommers und sind vielleicht eine gute Einleitung für einen feinen Fernsehabend, während draußen der Regen durch das kühle Graugemenge prasselt. Doch es wird nicht nur Spannendes für das Ohr geboten, wie in "Darf ich", "Love & Rage" oder "Study In Rituals, Part 2" bestens exerziert, denn Stücke wie "The Mist, Part 2", "Near Light", "Words Of Amber" oder der Opener "Timelapse" vermitteln auch viel Schönheit. Ansprechend, besonders für Score-Freunde.



www.samuelsenmusic.com
www.facebook.com/MariSamuelsenOfficial



Bewertung: 7 von 10 Punkten

(Tobi )