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Slave Republic: Songs For Sinners (CD, Accession, 2017)

 

Auf den 41 Minuten ihres dritten Albums "Songs For Sinners" bieten Slave Republic zehn Songs. Das Duo bezeichnet seine Musik als Synthwave-Noir, also wohl eine düstere Mischung aus Synthiepop und Wave. Das könnte man irgendwie gelten lassen, wobei weit mehr Synthiepop als Wave zu hören ist.

"Welcome to the Slave Republic, wo alles besser ist", skandieren die Wahl-Berliner im Opener "Welcome" - allerdings ist hier nicht alles besser, nicht mal alles gut. Alec Fu und Alex Alice setzen auf fette Sounds und Effekte, im Songwriting überzeugt das Ganze aber nicht zwingend. Druckvoll ja, bombastisch bedingt, ideenreich aber kommen die Songs, zumindest in der ersten Hälfte, nicht unbedingt daher.



Die von Haujobbs Daniel Myer, der den Opener auch mitgeschrieben hat, mitproduzierten, EBM-lastigeren Tracks im zweiten Teil der Scheibe wissen weit mehr zu gefallen als die vom Portugiesen Telmo Serrano mitproduzierte erste Hälfte. Dort herrscht noch zu viel 80er-Attitüde und das Zusammenwerfen aus Synthiepop-, Dance-, Techno- und Wave-Elementen ergibt kein stimmiges Bild. Insgesamt daher nur ein mittelmäßiges Album.

www.slave-republic.com
www.facebook.com/SlaveRepublic.Official



Bewertung: 4 von 10 Punkten

(Tobi )