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Tarja: The Brightest Void (CD, earMUSIC, 2016)

 

Bevor am 5. August 2016 Tarjas Album "The Shadow Self" veröffentlicht wird, beschert uns earMUSIC nur kurz zuvor den Appetizer "The Brightest Void" in Albumlänge. Die neun Songs auf 44 Minuten sind "mehr als ein Vorgeschmack auf 'The Shadow Self' - es ist ein eigenständiges Album mit neun Songs", erklärt die Sängerin. "Die beiden Alben sind zwar sehr stark miteinander verwoben, stehen aber gleichzeitig unabhängig voneinander."

Die erfolgreichste Solokünstlerin Finnlands bietet weiterhin fetten Heavy Rock, dessen knackige Riffs auf Tarjas schöne, eher klassische Singstimme treffen. Diese Mischung kennt man schon von Evanescence, Within Temptation oder Xandria, aber Tarja ist alles andere als ein Abklatsch dieser Formationen, ihre Songs kommen schon eigenständig daher. Tim Palmer hat für guten Klang gesorgt, die Songs kommen abwechslungsreich und klanglich sehr ansprechend daher. Nicht jeder Song besitzt die Klasse der als Opener platzierten Single "No Bitter End", die mit keinem Geringeren als Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers am Schlagzeug eingespielt wurde, aber viele der Songs wissen zu gefallen. Mal geht es brachialer zu wie bei "Your Heaven And Your Hell" (mit Gast Michael Monroe, ehemaliger Frontmann von Hanoi Rocks) oder "Shameless", mal stehen melodische Elemente klar mehr im Fokus wie bei "Eagle Eye" oder dem balladesken "An Empty Dream". Gegen Ende findet man auch noch eine erwähnenswerte Heavy Rock-Interpretation des James Bond-Klassikers "Goldfinger" von Shirley Bassey, und den sehr amtlichen Song "Paradise (What About Us)" von Within Temptation with Tarja in einem "New Mix". Insgesamt ein gutes Album, welches weit mehr ist als nur ein Appetizer. Und falls es dies doch ist, dann muss "The Shadow Self" ein Hammer werden.

Schau die den Clip zu "No Bitter End" direkt an:



www.tarjaturunen.com
www.facebook.com/tarjaofficial



Bewertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi )