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The Weeknd: Starboy (CD, Republic, 2016)

 

Nachdem The Weeknd mit seinem Debütalbum "Kiss Land" 2013 bereits Platz 2 der amerikanischen Charts erobern konnte, dauerte es noch zwei weitere Jahre, bis der Nachfolger "Beauty Behind The Madness" ihm den großen weltweiten Durchbruch bescherte, mit Platz 1 nicht nur in den USA und seiner kanadischen Heimat, sondern auch in großbritannien, und hierzulande erreichte er damit auch die Top Ten, kletterte auf Platz 7. Vor allem die Singles "The Hills" und "Can’t Feel My Face" waren hierfür verantwortlich, aber das Album konnte generell voll überzeugen. Zwei Grammy-Awards für "Best R&B Performance" und "Best Urban Contemporary Album" stehen inzwischen neben weiteren Preisen in seinem Regal, und für "Earned It" aus dem Film "Fifty Shades Of Grey" gab es zudem eine Oscarnominierung zu verzeichnen.

Nun ist Abel Makkonen Tesfaye, so sein bürgerlicher Name, mit einem neuen Album zurück. Auf den 69 Minuten von "Starboy" finden sich 18 Tracks, die den weltweiten Erfolg ohne jeden Zweifel bestätigen werden, denn die Scheibe weiß wieder komplett zu überzeugen. Der Titelsong eröffnet die Scheibe mit Arschwackler-Groove und soften R&B-Klängen, klanglich nicht zuletzt auf Grund einer Kollaboration mit Daft Punk sehr interessant und gut. Die Scheibe liegt natürlich stilistisch im R&B und Soul, ist aber wieder gut abwechslungsreich geworden. Chillige Tracks wie "Party Monster", "Reminder", "Attention" oder "Ordinary Life" sind ebenso zu finden wie flotte, tanzbare Groove-Nummern a la "Rockin'" oder "A Lonely Night" und schöne Balladen wie "True Colors", "Nothing Without You", "Six Feet Under" und "All I Know" mit Future als Gast. Mit "False Alarm" gibt es auch ein gut progessives Stück zu erleben, The Weeknd kann also nicht nur schmusig. Zu erwähnen ist auch "Secrets", welches dank seiner Synthieklänge mit etwas 80er-Charme daher kommt, die Bewusstheit des Ganzen dann auch mit einem Zitat aus "Talking In Your Sleep" von The Romantics und einem kurzen Sample von Tears For Fears "Pale Shelter" bestätigt. Dass Lana Del Rey nur Gast für ein kürzeres Interlude ist, überrascht durchaus, da hat Kendrick Lamar in der feinen, aber zu sehr mit Autotune-Effekt bedienten Nummer "Sidewalks" doch weit mehr Gewicht. Abgeschlossen wird das Album dann von einer weiteren Kollaboration mit Daft Punk, dem ebenfalls sehr starken "I Feel It Coming".

Sowohl kompositorisch als auch klanglich ist The Weekend mit "Starboy" ein weiteres hervorragendes Album gelungen, welches vollstens überzeugt, wobei natürlich sein starker Gesang eine wichtige Rolle spielt.

Ende November trat The Weeknd passend zur Veröffentlichung des Albums in der "The Tonight Show" von Jimmy Fallon mit einem Medley der Songs "I Feel It Coming" und "Starboy" auf:



www.theweeknd.com
www.facebook.com/theweeknd



Bewertung: 10 von 10 Punkten

(Tobi )