Ab und an gab es Bud Spencer auch mal ohne Terence Hill, wie z.B. 1981 in "Banana Joe". Hier spielt er den gutmütigen Joe, der Bananen aus den südamerikanischen Wäldern mit seinem kleinen Schiff ans Festland bringt und in umliegenden Städten verkauft. Er hat weder einen Nachnamen, noch einen Pass, kann nicht lesen oder schreiben, und eine Lizenz zum Verkauf der Südfrüchte sowieso nicht. Diese aber wird plötzlich von ihm verlangt, nachdem er eine Gruppe von fiesen Mafia-Gesellen, die sein bevorzugtes Ernteland in einen Freizeitpark verwandeln wollten, vertrieben hatte - leider kontrollieren dies auch den Bananenhandel. Unter dem typischen Fausteinsatz macht sich Joe daran, die Lizenz zu erlangen. Hierbei benötigt er einige Papiere, die man ihm nicht ausstellen will, und er landet sogar beim Militär, um seinen Wehrdienst zu leisten, was natürlich Chaos mit sich bringt...

"Banana Joe" ist ein netter Film mit den Spencer-typischen Prügelszenen, mit einigen guten Gags und mit einem ironischen Seitenblick auf Bürokratie und Staatsgewalt.

Den 93-minütigen Film gibt es auf der DVD in deutscher Sprache, dazu als Extras leider nichts Neues, nur die typischen Bio- und Filmographien sowie Trailer.

(Tobi)