CTS-MUM


Eric Burdon hatte in den 60er-Jahren einige Welthits, vor allem mit seiner Band The Animals. "The House Of The Rising Sun" (1964) ist der Titel, den man heute noch am meisten hört und am ehesten mit Burdon verbindet. Aber auch "When I Was Young" (1966), "San Franciscan Nights" (1967), "Don't Let Me Be Misunderstood" (eine Nina Simone Coverversion von 1965, die später als Interpretation von Joe Cocker oder Discoversion von Santa Esmeralda noch mehr Aufmerksamkeit erlangen konnte) oder das gemütliche "Good Times" (1967), welches durch den Kino-Thriller "Die Katze" mit Götz George 1987 wieder vermehrt ins Radioprogramm kam, waren große Hits. Die Dokumentation "Finally - Eric Burdon and the Animals" beleuchtet die Karriere und Songs des am 11. Mai 1941 als Eric Victor Burdon im englischen Newcastle upon Tyne geborene Musikers. Burdon und andere Bandmitglieder kommen ebenso zu Wort wie Sammy Hagar (Van Halen) und Brian Auger. Die Songs sieht man als alte Studioaufnahmen und Auftritte, live oder in Fernsehshows. Die Klangqualität variiert entsprechend von gut bis dürftig, aber es handelt sich nunmal um oftmals sehr alte Aufnahmen. Dank Untertiteln in Deutsch, English, Japanisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch dürfte jeder die Möglichkeit haben, alles zu verstehen. Neben genannten Stücken gibt es "Monterey", "It's My Life", "Talkin' Bout You", "Shout" und einige mehr zu sehen - eine umfassende Übersicht also. Fazit: Schlimme Frisuren und Klamotten, aber klasse Musik. 58 lohnende Minuten für Fans von Eric Burdon - leider ohne Extras.

(Tobi)