Mal wieder eine Teenie-College-Komödie. Die drei Jungs Dave (Barry Watson, der Matt aus der Serie "Eine himmlische Familie"), Adam (Michael Rosenbaum) und Doofer (Harland Williams) gehören der legendären KOK-Vereinigung an, deren Jungs es vor allem um Sex, Parties und Alkohol geht. Obwohl sie zu den coolsten Hengsten der Truppe gehören, werden sie rausgeworfen. Warum? Weil sie als Schatzmeister von KOK zugelassen haben, dass das gesamte Vereinigungs-Geld aus dem Safe verschwindet, was sie auch selbst in Verdacht bringt. Ihre Unschuld kann nur ein mit versteckter Kamera gedrehtes Video beweisen, welches eigentlich für Sexspiele aufgenommen wurde. Da sich die Kassette im KOK-Haus befindet und eine Party für Frauen ansteht, verkleiden sich die drei Jungs als Frauen. Ans Video gelangen sie jedoch nicht, im Gegenteil, als "Kröten" (hässliche, langweilige Mädels) werden sie aus dem Haus geworfen. Dies sieht Leah (Melissa Sagemiller), die Chefin der mit KOK verfeindeten DOG-Vereinigung, und bietet den armen, gedemütigten "Mädels" an, sich DOG anzuschließen, was diese dann auch tun. Leider treffen sie hier nicht auf rassige Sexobjekte mit knackigen Po und Brüsten, sondern auf schräge, langweilige, verklemmte Mädchen. Von ihnen hat jedes ihr eigenes Problem - ob es sich nun um stark Behaarung, eine schrill fiepsende Stimme oder riesigen Körperwuchs mit Ausfluss handelt. Nur Leah verbirgt hinter ihrer emanzipierten Fassade Reize, und so kommt Dave ihr nach und nach näher, während Adam weiter daran arbeitet, das Video zu bekommen...

"Das sexte Semester" ist eine mittelmäßige Komödie, die nur wenige wirklich zündende Gags zu bieten hat, trotzdem aber nicht wirklich mies ist. Sie besitzt inmitten allen Klamauks durchaus einen Ansatz, nicht nur oberflächlich zu denken, sondern auch auf den ersten Blick merkwürdigen Menschen eine Chance zu geben.


Auf DVD gibt es den 90-minütigen Film in Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugisisch und Türkisch zu sehen, dazu Untertitel in Englisch, Deutsch, Spanisch, Portugisisch, Polnisch, Bulgarisch, Türkisch, Kroatisch und Slowenisch. Als Extras gibt es Interviews mit Regisseur, Regieassistent, Stuntkoordinator und Maskenbildner, außerdem ein "Making Of" und mehrere Szenen aus Regieperspektive und verschiedenen Blickwinkeln, sowie die Beleuchtung eines Drehtages.

(Tobi)