Als letzter Teil der Hammer-Edition erscheint dieser Film als Nummer 20. "Das grüne Blut der Dämonen" (1967) ist nach "Schock" (1954) und "Feinde aus dem Nichts" (1956) der abschließende Teil der Trilogie um Professor Quatermass. Als der Film 1956 als "Quatermass 2" in die Kinos kam, war es das erste nur durch eine Nummer betitelte Sequel der Filmgeschichte.

Bauarbeiter, die Ausgrabungen für eine U-Bahn-Station in London vornehmen, stossen auf die skelettierten Überreste einer uralten Affenrasse mit grossen Schädeln. Weitere Grabungen fördern ein Objekt zu Tage, welches man zuerst für eine deutsche Bombe aus dem 2. Weltkrieg hält, die nicht explodiert ist. Als Colonel Breem und Dr. Quatermass (diesmal Andrew Keir statt Brian Donlevy) zur Untersuchung herangezogen werden, entdecken sie innerhalb der "Bombe" eine Kreatur, deren toter heuschreckenartiger Körper eine unverkennbare Ähnlichkeit mit den Darstellungen des Teufels aus der gesamten Menschengeschichte hat. Quatermass stellt fest, dass es sich bei der Kreatur um eine bösartige Marsrasse handelt, welche die Gehirne unserer affebartigen Vorfahren verändert hat, um die Erde übernehmen zu können. Als sich Quatermass' Verdacht, dass das Schiff das schlafende Böse, welches es über die Jahrhunderte in sich getragen hat, wieder realtivieren kann, bestätigt, bricht wortwörtlich die Hölle los...

Dieser dritte Quatermass-Streifen ist um einiges härter als die Vorgänger, diese lagen aber ja auch eine bachtliche Weile zurück. Die Kritiken damals waren gut, und auch heute noch lässt sich der Film gut anschauen und ist nach wie vor spannend.

Den 93-minütigen Film gibt es auf der DVD in deutscher und englischer Sprache (mono), dazu als Extras leider nur TV-Spots, Bildergalerien und den Trailer.

(Tobi)