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Nach einer eher enttäuschenden zweiten Staffel der TV-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" gab es eine Pause, bevor RTL zum dritten Mal den genau einen Superstar gesucht und auch gefunden hat. Tobias Regner heißt er, und Finalgegner Mike Leon Grosch braucht sich auch nicht zu grämen, bekam doch mit einigen Tagen Anstands-Abwarten auch er einen Plattenvertrag - und so können der Rocker und der Schmusesänger nun sogar zusammen auf Tour gehen.

Highlights der dritten Staffel gibt es nun auf dieser DVD. Man sieht natürlich vor allem die Finalisten - dank des gesanglich durchaus die Show aufwertenden Ausstiegs von Publikums-Buhruf-Ziel Stephan Darnstädt und dem Nachrücken von Didi Knoblauch insgesamt elf an der Zahl. Vom ersten Casting bis zu den großen Mottoshows am Samstagabend bekommt man auch dank der ausführlichen Portraits noch einmal einen guten Überblick geboten und stellt fest, dass Tobias keinesfalls zufällig zum Superstar wurde, auch wenn Mike und Vanessa harte Konkurrenten waren. Die drei besten Auftritte von ihnen sind natürlich auch zu sehen: "Purple Rain" von Tobias, "Love's Divine" von Mike und "Somewhere Over The Rainbow" von Vanessa. Auch einige bisher nicht in voller Länge gezeigte Songs aus dem Recall oder den Top 20 Shows sind zu finden, wobei eindeutig "We've Got Tonight" von Mike und Vanessa im Duett heraus ragte.

Gespannt durfte man auf den "Access All Areas"-Teil sein, der leider nicht alle Erwartungen erfüllt. Vor allem das "Best of Casting" ist dürftig, denn hier bekommt man wieder genau diejenigen Abgeschmetterten zu sehen, die man während den vielen Wochen der Show schon mehrfach belachen durfte - hier hätte man noch ein paar Minuten mit neuem Material erwartet. "Die Jury" wird nochmal beleuchtet, und es bestätigt sich der Eindruck, dass dieses Dreierpack der Show weit besser getan hat als das vorige Quartett - hiermit meine ich nicht nur die Zahl, auch die Mitspieler des gesetzten Dieter Bohlen mit seinen immer wieder witzigen Sprüchen waren diesmal weit sympathischer. "Die Moderatoren" hingegen blieben recht blass und waren ziemlich austauschbar. Vom "Einzug in die DSDS-Villa" sieht man ein paar Szenen ohne besondere Wichtigkeit, der "Abschied von Joyce" wird noch einmal gezeigt. Lediglich "Die besten Casting-Sprüche" und einige wenige "Outtakes" bringen nochmal etwas Spaß. Aber wie gesagt, hier hätte man etwas mehr erwartet.

Spielzeit: ca. 160 Minuten
Bildformat: 4:3
Ton: PCM Stereo



(Tobi)