"Harold & Kumar" stellt uns genau diese beiden Gesellen vor. Der schüchterne und nette Harold wohnt zusammen mit dem Inder Kumar. Zu Beginn des Films sieht man Harold als zurückhaltenden Burschen, der von seinen Kollegen Wochenendarbeit aufgebürdet kriegt, während sich dieser ein tolles Wochenende machen will. Als er Kumar anruft, der gerade in einem Gespräch sitzt, welches seiner Studiumszulassung dienen soll, faselt dieser so viel vom Kiffen, dass er nicht angenommen wird - was er aber offensichtlich auch bezweckt hat. Im Endeffekt will er nicht den Wünschen seiner Eltern gehorchen und studieren. In Sachen Mädels haben Harold und Kumar beide das gleiche Problem - es läuft nichts, und die vermeintlich coolen Typen lassen sie dies auch oftmals spüren. Doch was sind Mädels - nach einer Fernsehwerbung für das "White Castle" befinden sich beide auf dem Weg zu diesem Burgerpalast. Das Ganze gestaltet sich allerdings nicht so einfach wie gedacht, denn "Burger Shack" hat das ehemalig nahgelegene "White Castle" übernommen, und der nächste Laden soll 45 Minuten entfernt sein. Egal - ab und hin. Dooferweise hat Harold aus Angst vor Polizisten das letzte Dope aus dem Fenster geworfen, und das auf dem weiten Weg zum erträumten Burgerparadies...

"Harold & Kumar" versucht, an frühere Kifferstreifen wie "Cheech & Chong" oder an Klamauk-Komödien a la "Ey Mann, wo ist mein Auto?" anzuknüpfen, schafft es aber bei weitem nicht, einen ähnlichen Spaß zu bringen. Die Story ist dürftig witzig und langatmig, nur selten kann man mal wirklich lachen. Dazu kommt, dass Rick Kavanian zwar gut synchronisiert hat, Oliver Pocher hingegen richtig mies - wie schon Thomas Gottschalk mehrfach gezeigt hat, taugt nicht jeder zum Synchronsprecher.

Auf DVD gibt es den 88-minütigen Streifen in deutscher oder englischer Sprache (Dolby Digital 5.1) im 16:9 Bildformat zu sehen. Als Extras gibt es einen Blick hinter die Kulissen, Darsteller-Infos, Deleted und Extended Scenes, Outtakes, einen Blick auf Rick Kavanian und Oliver Pocher bei der Synchronarbeit, Interviews und einen ROM-Teil mit dem Spiel "Rette Maria" für den PC.

Verkaufsstart Premium Edition: 28. April 2005
Verleiher: Highlight Communications
FSK: freigegeben ab 12 Jahren



(Tobi)