Bäcker Ecki (Maximilian Brückner) versüßt sich seine Freizeit mit Fußball und steht beim heimischen FC Boldrup schon seit Jahren im Tor. Als er in einem entscheidenden Aufstiegsspiel kurz vor Schluss einen Elfmeter verursacht und sein Team deswegen nicht eine Klasse höher in die Regionalliga klettert, wird er von Mannschaftskollegen blöd angemacht. Kurz darauf platzt die Bombe - als heraus kommt, dass Ecki schwul ist, werfen ihn die Sportkameraden aus dem Team, denn Fußball und schwul, nee, das kann nicht passen. Ecki ist völlig verwirrt und enttäuscht zugleich, lässt sich hierbei auf einen doofen Spruch ein und nimmt die Herausforderung an, in vier Wochen mit einer schwulen Elf gegen den FC Boldrup zu spielen. Eckis Vater (Dietmar Bär) ist noch geschockter als seine Mutter (Saskia Vester), nicht nur vom Spiel, vor allem von Eckis Neigung zum gleichen Geschlecht - wie kann dies kommen, was haben sie falsch gemacht? Ecki ist völlig abgenervt und flieht nach Dortmund zu seiner Schwester Susanne (Lisa Maria Potthoff), die als Krankenschwester arbeitet. Auch sie ist etwas verwirrt, will Ecki aber helfen - schließlich muss er nun schnell schwule Fußballer finden. Dass der Krankenhaus-Zivi Sven (David Rott), für den Susanne schwärmt, einer von ihnen sein wird, macht die Sache nicht leichter. Und doch hat Ecki Erfolg - ob muskelbepackte Lederkuttenträger auf dicken Motorrädern, brasilianische Ballkünstkler oder einen türkischen Dönerbuden-Angestellten, der für David Beckham schwärmt - so langsam wächst das Team. Und auf einem zum Trainingsgelände auserkorenen Bolzplatz lernen sie den Ex-Fußballprofi Karl (Rolf Zacher) kennen, der ihnen ebenso hilft wie die Wirtin aus dem Vereinsheim, Elke (Mariele Millowitsch). Zuhause schämt sich Eckis Vater nach wie vor, während sich die gesamte Gegend aus das besondere Fußball-Event freut. Jedoch hat Ecki seinen neuen Mannschaftkollegen nicht erzählt, dass er sie eigentlich nur für seine Rache an den alten Mitspielern braucht - als dies bekannt wird, scheint die ganze Sache zu platzen...

"Männer wie wir" ist eine lockere, gelungene Komödie um Fußball, Homosexualität und Familienwerte, die viel Spaß bereitet. Dadurch, dass die ganze Sache nicht überzogen, sondern wirklich nett angerichtet wird, hat man viel zu lachen und einiges mehr zu grinsen.

Auf DVD gibt es den 102-minütigen Streifen in deutscher Sprache im 16:9 Bildformat zu sehen und in Dolby Digital 5.1 zu hören. Als Extras gibt es zusätzliche Szenen, wahlweise mit Audio-Kommentar, außerdem den Audio-Kommentar zu ausgewählten Filmszenen von Regisseurin Sherry Hormann, Autor Benedikt Gollhardt und Hauptdarsteller Maximilian Brückner, ein "Making of", einen ungesschminkten Blick hinter die Kulissen und den Kinotrailer.

Verkaufsstart: 9. Juni 2005
Verleiher: Buena Vista Home Entertainment
FSK: freigegeben ab 12 Jahren



(Tobi)