„Barack Obama – Ein Superstar auf den Spuren seiner Vorfahren“ ist eine sehr interessante Dokumentation über die Reise Obamas 2006 nach Afrika, als er also noch lange kein Präsidentschaftskandidat war und noch nicht abzusehen war, dass er einmal der erste afroamerikanische Präsident der USA werden könnte. Zwischen seinen diplomatischen und pressewirksamen Auftritten erhält man einen sehr persönlichen Eindruck des Politstars, den die Afrikaner damals schon wie einen Helden und großen Hoffnungsträger empfingen. Verstärkt wird dieser dadurch, dass Barack Obama den Film selbst kommentiert und Stimmen seiner Familie, afrikanischer Bürger und Politikwissenschaftler eingefangen werden. In Kenia kehrt Obama nach Siaya zurück, die Heimatstadt seines Vaters. Dort besucht der Politiker seine 85-jährige Großmutter und den Rest seiner Familie. In Kenia lassen er und seine Ehefrau Michelle öffentlich einen AIDS-Test machen, um somit in ihrer Vorbildfunktion die Kenianer und alle Menschen auf der Welt zu einem solchen Test zu ermutigen. In Südafrika erfährt Obama bei seinem Besuch der Gefängniszelle Nelson Mandelas erschütternde Tatsachen. Barack Obama geht auch in den Tschad, wo er ein Camp von Darfur-Flüchtlingen aufsucht und ihm die schrecklichen Auswirkungen des Völkermordes im Sudan noch einmal ganz deutlich bewusst werden. Und tatsächlich hat man das Gefühl, dass hier nicht alles nur für die Kameras inszeniert wird, sondern dass Obama sich wirklich für Afrika und seine Menschen interessiert, nicht nur weil sein Vater aus Kenia stammte.

Als Extras gibt es einige in der Doku nicht verwendete Aufnahmen von Barack Obama auf Safari.

Verkaufsstart: 10. Oktober 2008
Verleiher: Edel Motion
Filmlänge: 60 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9
Ton: Dolby Digital 2.0 Stereo





(Tobi)