Als Max über dunkle Kanäle von einem durch Doping zu Höchstleistungen getriebenen Rennpferd erfährt, setzt er all sein Geld auf den Gaul - und verliert. Noch schlimmer ist, dass eine Mafiagang sich seine Frau und seinen Sohn vorknöpft, da sie nicht wollte, dass irgendwer außer ihr dem ganzen Deal profitiert. Jahr später lernen wir Slevin (Josh Hartnett) kennen, der nicht seinen besten Tag erwischt: Seinen Job hat er verloren, sein Haus wird wegen Krankheitserregern abgesperrt, und dazu erwischt er noch seine Freundin beim Fremdgehen ... wahrlich kein guter Tag. Zu allem Übel wird er auch noch überfallen - viermal böses Pech an einem Tag, das hält kaum einer aus. Da er nicht weiß, wohin er soll, flüchtet er in die Wohnung seines Freundes Nick. Zuerst lernt er hier die hübsche asiatische Nachbarin (Lucy Liu) kennen, die sich Zucker borgt - dann aber auch gleich zwei Ganoven, die den hoch verschuldeten Nick zum Boss bringen wollen. Da sie Slevin für Nick halten, nehmen sie ihn mit. Der Boss (Morgan Freeman) macht ihm klar, dass er den schwulen Sohn des Rabbis (Ben Kingsley) ermorden soll, dann würde man ihm die 96.000 Dollar Schulder erlassen, die er Slim schulde - und da Slim tot sein schulde er sie nun dem Boss. Slevin wird kaum klar, dass er mitten in einer Mafia-Story angekommen ist, da wird er schon von den Gefolgsmännern des Rabbies entführt. Dieser fordert ihn auf, 33.000 Dollar aufzutreiben. Hmm, was tun? Viel zeit zum Überlegen hat Slevin nicht, sind doch der knallharte Cop Brikowski (Stanley Tucci) und der skrupellose Killer Goodcat (Bruce Willis) schon hinter ihm her. Und längst erschließen sich Slevin nicht alle Zusammenhänge - wer ist Nick Fischer, und wer Mr. Smith?

Der mit Stars gespickte Gangsterfilm "Lucky # Slevin" bietet nicht nur wilde Wandmuster, sondern auch eine recht gute Handlung, die sich zwar erst am Ende zu einem Ganzen fügt, aber auch zwischendrin nie langweilig wird. Klar, es gibt packendere Mafia-Filme, aber schlecht ist dieser nicht.

Als Extras findet man den Audiokommentar von Regisseur Paul McGuigan und Darstellern, dazu ein "Making of", Deleted Scenes, ein alternatives Ende, Interviews und Darstellerinfos.

Verkaufsstart: 25. Januar 2007
Verleiher: Highlight Communications
Filmlänge: 109 Minuten
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 2,35:1 (16:9 anamorph)
Ton: Dolby Digital 5.1



(Tobi)