Durch die Strahlungen eines Atombombentests der NASA, dem er durch einen Einsatz auf einem ehemaligen Indianerreservat viel näher als erlaubt beigewohnt hat, kommt der Streifenpolizist Dave Speed (Terence Hill) zu übermenschlichen Kräften - er ist überschnell, beinahe unverwundbar und hat telepathische Kräfte sowie eine Art Röntgenblick. Zur Verwunderung seines Kollegen Willi Dunlop (Ernest Borgnine) räumt Dave nun ordentlich in der Unterwelt auf und wird dadurch natürlich zum Hassobjekt Nummer 1 für die Gangster. Allerdings schlagen alle Versuche fehl, ihn aus dem Weg zu räumen, ob er nun Pistolenkugeln mit den Zähnen fängt oder sonstwie locker den Anschlägen ausweicht. Doch auch Dave ist wie schon Siegfried im Niebelungenlied nicht ohne Schwachpunkt - sieht er die Farbe Rot, so wird er schwach...

Im Gegensatz zu den Filmen, bei denen Dauerpartner Bud Spencer ohne seinen Kompagnon agiert, sind Terence Hill einige tolle Streifen gelungen, bei dem man Spencer nicht vermisst - wie "Mein Name ist Nobody" oder eben dieser - allerdings hat er in Ernest Borgnine hier auch einen soliden Profi an seiner Seite. "Der Supercop" ist rasant und witzig, macht einfach Spaß!

Den 102-minütigen Film gibt es auf der DVD in deutscher Sprache, dazu als Extras leider nichts Neues, nur die typischen Bio- und Filmographien sowie Trailer.

(Tobi)