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Knorkator wurden durch Keyboarder/Gitarrist Alf Ator und Frontmann Stumpen 1994 in Berlin gegründet. Bald schon kam Gitarrist Buzz Dee als drittes festes Mitglied dazu. Nach vielen Jahren voller Szene-Erfolgen als Spaß-Metal-Band kündigten Knorkator 2008 eine Bandpause an. "Deutschlands meiste Band der Welt" - so nennt sie sich - kehrte 2011 zurück und absolvierte eine Tour, bei der jedes Konzert exakt 77 Minuten (digital den Besuchern während des Gigs herunter gezählt) dauerte. Die "Ü77"-Hallentour setzte das Konzept fort, und da das aktuelle Album "Es werde Nicht" mit Chartposition 25 das erfolgreichste der Bandgeschichte war, wurde die Bandgeschichte natürlich fortgesetzt. Das 2014er-Album "We Want Mohr", nicht unumstritten (siehe unten), schaffte es sogar auf Platz 15.

Wir schreiben das Jahr 2016, und Knorkator setzen mit den 43 Minuten von "Ich bin der Boss" ihren Siegeszug am Rande der Schwachsinnigkeit fort. Die elf neuen Tracks passen wieder voll in das Konzept der Band und werden den Fans daher auch wieder bestens gefallen. Der Opener "Ich bin der Boss" gefällt mit dem simpel vertonten, oft in Nettigkeiten unterdrückten Chef-Gehabe "Ich bin der Boss, leck mich am Arsch, halt die Fresse!", ebenso wie einer wirren, irren, witzigen König-Fee-Geschichte. Mit "Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett" folgt eine Geschichte aus dem Leben eines frustrierten Heranwachsenden - sehr witzig. Um den Schwachsinn nicht überkochen zu lassen, folgt der Latino-Metal-Kracher "Eldorado", bevor mit dem "Dämon" böse Erzählungen fortgesetzt werden. Der Refrain zeigt, was Knorkator von üblichen Metal-Bands unterscheidet - hier wird eine Mischung aus Shouten und operesken Choralen geboten, Stumpen hat das halt auch alles drauf!

Ähnlich abwechslungsreich bleibt es auch im Rest der Scheibe. Die Berliner Band wurde völlig zu Unrecht für ihre Interpretation des nicht immer zarten Kinderbuchs "Der Struwwelpeter" auf "We Want Mohr" als rassenfeindlich kritisiert - also setzen Knorkator nun einfach das Ganze fort und bringen mit "Wenn die Kinder artig sind", "Die Geschichten von den schwarzen Buben" und "Die Geschichte vom Zappel-Philipp" nochmal drei Songs zum Thema. Einen schön gesellschaftskritischen Song, vielleicht den besten des Albums, bringen die Jungs dann mit "Setz dich hin", mit Tatort-Kommissar Axel Prahl am Mikro, bevor "Du bist kein Mensch" als brachiale Shouter-Nummer das Album abschließt ... wobei nach einer Pause als Hidden Track nochmal "Setz dich hin" mit Stumpen am Mikro zu hören ist, was noch besser gefällt. Schön, dass Knorkator weiter aktiv sind...

Schaut euch den Clip zu "Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett" direkt hier an:



Zum Album gehen Knorkator auf Tour, und aus der Vergangenheit können wir einen Besuch nur empfehlen, die Jungs machen live eine irre Show. Und für diese verlosen wir einige Tickets, siehe unten. Die Daten:

21.10.2016 München - Backstage
22.10.2016 Leipzig - Felsenkeller
28.10.2016 Graz - Explosiv
29.10.2016 Wien - Arena
30.10.2016 Nürnberg - Hirsch
04.11.2016 Görlitz - Kulturbrauerei
05.11.2016 Magdeburg - Factory
11.11.2016 Hamburg - Große Freiheit
12.11.2016 Bochum - Zeche
17.11.2016 Frankfurt - Batschkapp
18.11.2016 Bremen - Schlachthof
19.11.2016 Flensburg - Roxy
25.11.2016 Bielefeld - Forum
26.11.2016 Köln - Live Music Hall
02.12.2016 Erfurt - HsD
03.12.2016 Glauchau - Alte Spinnerei
09.12.2016 Cottbus - Gladhouse
10.12.2016 Potsdam - Waschhaus
17.02.2017 Hannover - Capitol
25.02.2017 Andernach - JUZ Live Club

Mehr Informationen zu Knorkator gibt es auf www.knorkator.de oder www.facebook.com/knorkatormusik.


Wir verlosen 1x2 Tickets für die Konzerte am 21.10.16 in Müchen, am 11.11.16 in Hamburg und am 26.11.16 in Köln. Zur Teilnahme für München einfach hier klicken (Einsendeschluss 14.10.16), für Hamburg hier klicken (Einsendeschluss 4.11.16) oder für Köln hier klicken (Einsendeschluss 19.11.16). Viel Glück!

(Tobi)