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Der Auftakt der großen LED ZEPPELIN-Wiederveröffentlichungsreihe im Juni 2014 war weltweit eine Sensation: In Deutschland katapultierten sich alle drei Re-Issues, "Led Zeppelin", "Led Zeppelin II" und "Led Zeppelin III", in die Top-15 der Charts, in den USA erreichten sie die Top-20 der Billboard-Charts und ähnlich sah es in Kanada, Frankreich, Japan, England und weiteren Ländern aus. Weiter ging es später im Jahr mit "Led Zeppelin IV" (das drittmeistverkaufte Album überhaupt in den USA) und dem fantastischen "Houses Of The Holy". Nachdem in 2015 bislang nur "Physical Graffiti" als Re-Release auf den Markt gekommen war, erschienen nun am 31. Juli die letzten drei Alben der Kultband alle gleichzeitig noch einmal neu. Und mit was für einem Erfolg: Nachdem "Led Zeppelin IV" und "Physical Graffiti" in die Top-5 der deutschen Albumcharts einstiegen, haben sich die frisch veröffentlichten Deluxe-Editionen von "Presence", "In Through The Out Door" und "Coda" gemeinschaftlich in die Top-10 der Albumcharts katapultiert, auf Platz 5 ("Coda"), 6 ("Presence") und 9 ("In Through The Out Door"). Dies unterstreicht den Fakt, dass die Reihe der neun LED ZEPPELIN-Wiederveröffentlichungen in Deluxe-Ausgaben eine der erfolgreichste Re-Issues der Musikgeschichte ist.

Wie die bisher erschienenen Re-Issues wurden auch die letzten drei Alben von Gitarrist und Produzent Jimmy Page persönlich neu gemastert, der sich mit Leidenschaft und großem Können den originalen Analogbändern gewidmet hat. Zudem enthalten die Alben jeweils eine zweite CD mit bisher unveröffentlichten Mixen und Alternate Takes, die einen überraschenden Einblick in die Arbeit am jeweiligen Album präsentieren - "Coda" kommt sogar mit zwei dieser sogenannten Companion-Discs daher. Auch diesmal bedienen mehrere Konfigurationen jeden Wunsch der Fans. Hier die Trailer zu den Deluxe Editionen und jeweils die wichtigsten Informationen:

  



"Presence" erschien ursprünglich im Jahr 1976 und wurde im Laufe einer stürmischen, 18-tägigen Studiosession in den Münchener Musicland Studios aufgenommen. Das dreifach Platin-prämierte Album – #1 in USA und UK – knistert vor energiegeladenen Zeppelin-Klassikern wie "Nobody’s Fault But Mine“ oder "Achilles Last Stand“ und zeigt die Formation auf der Höhe ihrer Kunst.

Die Companion Disc beinhaltet fünf unveröffentlichte Referenz-Mixe aus den Sessions, welche die Entstehungsgeschichte der Werke offenbaren. Neben Alternativ-Versionen der Songs "Nobody’s Fault But Mine", "Achilles Last Stand" und "Royal Orleans" kommt auch das bisher unveröffentlichte "10 Ribs & All/Carrot Pod Pod (Pod)" erstmalig zu Gehör.

  



Bereits am Erscheinungstag im Sommer 1979 erreichte "In Through The Out Door" die Spitze der US- und UK-Albumcharts und wurde seitdem mit sechsfach Platin gekürt. Leider war es auch das letzte Led Zeppelin-Album, das vor dem Tod des Drummers John Bonham – im darauffolgenden Jahr – aufgenommen wurde. Unter den sieben Albumsongs befinden sich auch "Fool In The Rain" und "All My Love", beide auch heute noch Klassiker in jedem Rock-Radio.

Die Companion-Disc enthält einen unveröffentlichten Rohmix von jedem Song des Original-Albums, inklusive früher Versionen mit Arbeitstiteln wie "The Hook" ("All My Love"), "The Epic" ("Carouselambra") oder "Blot" ("I’m Gonna Crawl").

  



Das passend betitelte "Coda" war das letzte Studioalbum Led Zeppelins. 1982 veröffentlicht, enthielt das Album acht bis dahin unveröffentlichte Songs, aus Aufnahmen zwischen 1970 und 1978. Eingestiegen auf Platz #6 der Album-Charts wurde es in den USA mit Platin ausgezeichnet.

Somit kommt die Re-Issue-Reihe zu einem ebenso fulminanten Abschluss. "Coda" erscheint als einzige der Led Zeppelin Deluxe Editionen in Begleitung von zwei Companion-Discs mit insgesamt 15 Songs, allesamt zwischen 1968 und 1974 aufgezeichnet. Der älteste Song in dieser Sammlung ist womöglich auch der bemerkenswerteste. Der fieberhafte Blues-Jam "Sugar Mama" wurde 1968 in den Olympic Studios, im Rahmen der Sessions zum gleichnamigen Debütalbum der Band aufgezeichnet. Der Song war zwar fertig, wurde bis dato jedoch nie offiziell veröffentlicht. Das aus der selben Session stammende "Baby Come On Home" ist auch im Set enthalten. Außerdem noch auf den Discs zu finden ist der bisher unveröffentlichte Track "St. Tristan’s Sword", ein ausgelassenes Instrumental aufgenommen 1970 während der "Led Zeppelin III"-Sessions.

Hier abschließend als Stream das besagte, bisher unveröffentlichte "Sugar Mama". John Bonham bildet mit präziser Perkussionsarbeit das Rückgrat des hypnotisierenden Tracks, begleitet von Jimmy Pages druckvoll frenetischen Gitarrenriffs sowie des eingängigen und leidenschaftlich von Robert Plant vorgetragenen Mantras: "Sugar mama, sugar mama, sugar mama, where you been? / Say you love me sugar mama and I’ll never let you go!"

Auch diese drei Deluxe-Editionen sind für Fans ein Muss - die neu gemasterten Original-Alben sind klanglich durchaus lohnend, und die Bonustitel sind ebenfalls gut ausgewählt und nicht nur Ausschlussware alter Zeiten.

Mehr Informationen und Material zur Band gibt es auf www.ledzeppelin.com oder www.facebook.com/ledzeppelin.

(Tobi)