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Der Disneyland Park ist der Park, den man mit Kindern auf gar keinen Fall auslassen sollte. Im April 1992 eröffnet entspricht er in etwa dem, was man in den amerikanischen Disney-Themenparks als "Magic Kingdom" vorfindet. Im Herzen des Parks befindet sich das an Neuschwanstein angelehnte, berühmte Dornröschenschloss, hier gibt es die meisten traditionellen Disney-Figuren zu sehen, am Tag gibt es die 25-minütige "Disney Magic on Parade" mit Figuren auf diversen Wagen durch den Park, abends die 20-minütige "Disney Dreams!"-Show. Für Kinder gibt es zudem Möglichkeiten, sich mit ihren Lieblingsfiguren fotografieren zu lassen, Autogramme zu holen oder sie auch einfach mal zu umarmen.



Betritt man den Park, dann schreitet man die schick gemachte "Main Street, U.S.A." mit all ihren Geschäften und Restaurants hinunter, mit Blick auf das Schloss. Generell braucht man sich nicht zu sorgen, hungrig bleiben zu müssen - überall im Park findet man Restaurants oder auch Möglichkeiten, Essen und Getränke auf die Hand zu nehmen. Gleiches gilt für Merchandising - dieses wird natürlich auch überall angeboten und so ist es kein Wunder, dass hier viele Besucher mit Micky-Ohren, Disney-Shirts oder sonstigen Utensilien anzutreffen sind.

Im Disneyland Park gibt es neben der Main Street vier Themen-Länder: Adventureland, Frontierland, Fantasyland und Discoveryland. Zudem gibt es noch den Central Plaza in der Mitte, wo man die Parade und die abendliche Show am besten bewundern kann. Nicht zu vergessen ist auch, dass ein nostalgischer Zug um den Park herum fährt, der den Eingangsbereich mit den verschiedenen Themen-Ländern verbindet - hier kann man mal kurz die Füße entlasten.


Geht man links herum, kommt man zuerst ins Frontierland, wo Goldgräberstimmung des Wilden Westens erzeugt wird, sich die Zahl der Attraktionen aber noch begrenzt zeigt. Hier findet man das Geisterhaus "Phantom Manor" zur Begehung, kann im "Thunder Mesa Riverboat Landing" an Bord des Schaufelraddampfers eine gemütlichen Flussfahrt unternehmen, oder kleinere Kinder spielen auf dem "Pocahontas Indian Village"-Spielplatz. Im "The Chaparral Theater" wird eine Show geboten, bis März 2017 beinhaltet sie die schönsten Lieder aus dem Erfolgsfilm "Die Eiskönigin". Die Hauptattraktion hier ist der "Big Thunder Mountain", eine Achterbahn, bei der es durch ein verlassenes Goldbergwerk geht, unterirdisch zu einer steinernen Insel im Frontierland-See.


Im Adventureland geht es dem Namen entsprechend abenteuerlicher zu. Für Freunde von Achterbahnen wird hier einiges geboten, denn bei "Indiana Jones and the Temple of Peril" fährt man rasant rückwarts, mit Looping, was einem den Magen schon zum Kribbeln bringt. Ansonsten kann man auf Robinsons Baumhaus klettern, sich in Höhlen verlaufen, Captain Hooks Schiff entern oder einen Basar besichtigen, oder sich bei "Pirates of the Carribean" einen Piratenangriff im gemütlich treibenden Boot anschauen, was nett, detailreich und witzig gemacht ist.


Im Fantasyland gibt es die meisten Höhepunkte für kleinere Kinder. Zum einen wäre da das Dornröschenschloss, kitschig in Pink gehalten, aber irgendwie schön. Im 1. Stock gibt es eine Galerie mit Wandteppichen und Glasfenstern im Renaissance-Stil, im Keller eine Drachenhöhle. Hier im Fantasyland ist alles auf Kinder ausgerichtet, aber sehr nett und bunt gemacht, so dass auch Erwachsene ihre Freude haben. Von Filmthema zu Filmthema geht es auf kleinen Bahnen oder Karussells, zu Schneewittchen, Pinocchio, Peter Pan oder Dumbo, um nur einige zu nennen. "Peter Pan's Flight" nimmt den Besucher beispielsweise auf einen magischen Flug mit, man kann einen Drachen in einer Grotte treffen, ein Lancelot-Karussel oder eine Kinderachterbahn fahren, sich in Mad Hatters Tee-Tassen im Kreis durchwirbeln lassen, oder auf Dumbo schweben. Hier gibt es wirklich viele sehr nett gemachte Attraktionen. Ein absoluter Klassiker und ein Highlight ist das immer wieder wundervolle "It's a small World", wo man langsam auf einem kleinen Boot durch verschiedene Länder und Kulturen gleitet, in denen jeweils kleine Figuren Dinge aus der jeweiligen Region darstellen, wobei die ganze Zeit die Melodie von "It's a small World" erklingt - sehr liebevoll und charmant gemacht.


Bleibt noch das Discoveryland, wo es dem Namen entsprechend etwas entdeckungsfreudiger zugeht. Hier gibt es als Highlight den berühmten "Space Mountain", wo man eine wilde Achterbahnfahrt im Dunkeln erlebt, was schon sehr spannend ist und einen ganz besonderen Reiz hat, da man ja nicht weiß, in welche Kurve oder Höhe es einen als nächstes verschlägt. Das einst hier existente 360-Grad-Kino "Le Visionarium", in dem man mit Jules Verne eine interessante Zeitreise machte, gibt es leider nicht mehr. "Star Tours" entführt einen an Bord eines Raumschiffs aus "Krieg der Sterne", wo man hin und her gerüttelt wird bei einem flotten Flug durch das All - nett gemacht, aber von ähnlichen Simulatoren gibt es in anderen Parks inzwischen aufregendere. Im Theater "Videopolis" gibt es eine Show zu sehen, an der man auch teilnehmen kann, wenn man vorher in die "Jedi Training Academy" aufgenommen wurde zum Proben. Ansonsten gibt es noch den "Buzz Lightyear Laser Blast", wo man mit Laserpistolen das Universum verteidigt, den netten Retro-Raumschiff-Rundflug im "Orbitron", eine Besichtigung von Kapitän Nemos legendärem U-Boot "Nautilus" und für Auto-Bahn "Autopia", wo man im bunten Gefährt schienengeführt seine Kreise drehen kann - gegen andere Fahrer auf der Bahn neben einem, was durchaus Spaß bereitet.


Am Ende des Tages sollte man nicht versäumen, sich die 20-minütige "Disney Dreams!"-Show mit Laser, Projektionen und Feuerwerk zu passender Musik am erleuchteten Dornröschenschloss anzuschauen - ein großartiger Abschluss eines tollen Tags im Park. Gerade mit Kindern ist der Disneyland Park ein Muss - das Herzstück des Disneyland Paris.

Die Berichte zum Walt Disney Studios Park und dem Disneyland Paris:
Disneyland Paris
Walt Disney Studios Park

(Bericht: Tobi)
(Copyright der Fotos: Disneyland® Paris)