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DAS MUSICAL



Die Story

Der etwas einfältige Erfinder Maurice lebt mit seiner Tochter Belle in einfachen Verhältnissen. Belle wird von dem attraktiven, aber eingebildeten Jäger Gaston umworben, ihr uneingeschränktes Interesse gilt jedoch der Literatur. Mithilfe von Büchern entflieht sie ihrem eintönigen Dasein – was sie in den Augen der Dorfbewohner seltsam erscheinen lässt. Auch Maurice hat seine Träume: Er möchte seiner Tochter mit seiner jüngsten Erfindung ein besseres Leben ermöglichen. Auf dem Weg zum Markt kommt er aber vom Weg ab und verirrt sich im Wald. Erschöpft findet er Zuflucht in einem abseits liegenden Schloss. Hier lebt ein verwunschener Prinz, der sein Dasein durch den Fluch einer Zauberin als abscheuliches Biest fristen muss. Nur die wahre Liebe könnte ihn sowie die Bewohner des Schlosses retten und den Fluch abwenden.

Als das Biest Maurice in seinem Schloss entdeckt, wirft es den Eindringling ins Verließ. Belle wird unterdessen der Annäherungsversuche ihres sturen Verehrers Gaston müde. Als dieser um ihre Hand anhält, beschließt sie, zum Vater zu fliehen. Doch sie entdeckt, dass dieser nie auf dem Markt angekommen ist. So begibt sie sich auf die Suche nach ihm und gelangt ebenfalls zum verwunschenen Schloss des Biestes. Belle, in Sorge um ihren Vater, schlägt dem Biest einen Tausch vor: ihr Leben gegen das ihres Vaters. Das Biest willigt ein und lässt Maurice gehen. Dieser eilt nach Hause zurück und bittet den sitzen gelassenen Gaston um Hilfe, seine Tochter aus den Fängen des Biestes zu retten. Dieser lacht ihn jedoch nur aus und glaubt dem alten Mann kein Wort. Haushofmeister von Unruh und Kammerdiener Lumière führen Belle auf ihr Bitten hin durch das Schloss. Der Rundgang spart jedoch den Westflügel aus. Neugierig geworden, entschlüpft Belle ihren Begleitern und rennt direkt in die Arme des Biestes. Erschrocken flüchtet sie vor ihm in den Wald, wo sie von Wölfen angegriffen.

wird. Das Biest kommt ihr zu Hilfe und rettet sie unter Einsatz seines eigenen Lebens. Belle kehrt daraufhin mit ihm auf sein Schloss zurück und versorgt seine Wunden. Aus Dankbarkeit und Zuneigung lässt das Biest Belle einen Blick in die umfangreiche Schlossbibliothek werfen. Die beiden kommen sich näher und das Biest schöpft Hoffnung, den Fluch doch abwenden zu können. Aber Belle ist nicht richtig glücklich, sie sorgt sich um ihren Vater. Das Biest zeigt ihr mithilfe eines Zauberspiegels, dass Maurice krank und geschwächt ist. Es gibt Belle den Zauberspiegel und lässt sie ziehen, obwohl es weiß, dass es damit seine letzte Chance verspielt, jemals wieder menschliche Gestalt zu erlangen. Belle kehrt ins Dorf zurück, wo Gaston versucht, sie zur Ehe zu erpressen, indem er ihr droht, den verwirrten Maurice einsperren zu lassen. Als Belle daraufhin Gaston mithilfe des Spiegels das Biest zeigt, plant Gaston den Sturm auf das Schloss, um es zu töten...


Der Autor

Die literarischen Wurzeln der Erzählung von der Schönen und dem Biest reichen bis in die römische Dichtung und griechische Mythologie zurück. Das Buch für Disneys Zeichentrickadaption stammt von Linda Woolverton. Als ausgebildete Theaterwissenschaftlerin leitete sie zunächst ein eigenes Kindertheater, für das sie auch selbst Stücke schrieb, inszenierte und zum Teil spielte. 1980 wechselte sie zu Film und Fernsehen und entwickelte Programme für CBS Television. Woolverton schrieb außerdem Jugendromane und Episoden zu TV-Serien, darunter Teen Wolf, The Berenstein Bears und Chip'n Dale Rescue Rangers. Durch ihre Romanveröffentlichungen wurde sie von der Walt Disney Company entdeckt. Diese nahm Linda Woolverton als Autorin für die Zeichentrickverfilmungen von Beauty And The Beast und Homeward Bound: The Incredible Journey unter Vertrag. Als Co-Drehbuchautorin arbeitete sie auch mit an dem Disney-Welterfolg The Lion King. Des Weiteren schrieb sie an den Bühnenscripts für folgende Disney-Bühnenproduktionen mit: Disneys Die Schöne und das Biest, Aida und Disneys Der König der Löwen. Für ihre Arbeit an Disneys Die Schöne und das Biest wurde Linda Woolverton in der Kategorie ‚Bestes Buch' für den Tony Award nominiert.


Die Musik

Die Liste der Auszeichnungen sowie Oscar- und Golden-Globe-Nominierungen von Alan Menken ist nahezu endlos. Menken ist einer der erfolgreichsten Musical- und Filmkomponisten unserer Zeit. Zu seinen ausgezeichneten und nominierten Filmmusiken gehören die Kompositionen zu Disneys The Hunchback Of Notre Dame, seine Arbeit an den Songs und der Partitur zu Disneys Pocahontas sowie die Musik zu den Disney-Zeichentrickfilmen Aladdin, The Little Mermaid und selbstverständlich Beauty And The Beast, der mit zwei Oscars und zwei Golden Globes für ‚Beste Musik' und ‚Bester Song' preisgekrönt wurde. Zum Werk des weltberühmten Komponisten zählt auch das Weihnachtsmärchen A Christmas Carol, das im Dezember 1994 in New York City Premiere feierte. Mit Howard Ashman, der für den Animationsfilm und zum Teil auch für das Musical Beauty And The Beast die Songtexte schrieb, verband Alan Menken eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit, so z. B. bei den Bühnenmusicals Little Shop Of Horrors und God Bless You, Mr. Rosewater. 2004 kam das neue Disney-Zeichentrick-Musical Home On The Range (deutsch: Die Kühe sind los!) mit den Kompositionen von Alan Menken in die Kinos.


Die Liedtexte

Howard Ashmans Liedtexte für die erfolgreichen Disney-Zeichentrickfilme Beauty And The Beast, The Little Mermaid und Aladdin kennen Millionen von Menschen. Sehr eng und von großem Erfolg gekrönt war vor allem Ashmans Zusammenarbeit mit dem Komponisten Alan Menken: Für den Titel "Beauty And The Beast" aus dem gleichnamigen Film und den Song "Under The Sea" aus The Little Mermaid erhielten sie jeweils einen Oscar und einen Golden Globe sowie vier Grammy Awards. Für den Song "Friend Like Me" aus Aladdin wurden die beiden abermals für einen Oscar nominiert. Zahlreiche Auszeichnungen bekam Howard Ashman auch als Autor, Texter und Regisseur für das Bühnenmusical Little Shop Of Horrors, das fünf Jahre lang in New York gespielt und weltweit aufgeführt wurde. Mit Smile, das er ebenfalls als Autor, Liedtexter und Regisseur verantwortete, wurde er für den Tony Award in der Kategorie ‚Bestes Buch' nominiert. Zu seinen weiteren Werken gehören God Bless You, Mr. Rosewater und The Confirmation. Von 1976 bis 1982 leitete Ashman das WPA Theater am Broadway. Howard Ashman, geboren am 17. Mai 1950 in Baltimore, Maryland (USA), starb am 14. März 1991 in New York City im Alter von 40 Jahren.

Zusätzliche Liedtexte für die Musical-Adaption stammen vom Engländer Sir Tim Rice. Dieser gehört zu den bekanntesten Liedtextern des Musical- und Unterhaltungsbusiness: Gemeinsam mit Andrew Lloyd Webber schrieb er die Broadway-Erfolge Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat, Jesus Christ Superstar und Evita. In Zusammenarbeit mit Björn Ulvaeus und Benny Andersson, den Köpfen der weltbekannten schwedischen Popband ABBA, entstand das Broadway-Musical Chess. In den 90er-Jahren verstärkte er seine Arbeit für Disney. Dazu gehörten die Texte zu Disneys Der König der Löwen und Aida, die in Zusammenarbeit mit Sir Elton John entstanden, sowie – gemeinsam mit Alan Menken – die Bühnenversion von Beauty And The Beast. Für Aida wurde Tim Rice zusammen mit Elton John mit einem Tony Award geehrt. Unter Rice' Federführung entstanden auch TV- und Filmproduktionen, unter anderem Three More Men In A Boat. Zu seinen Büchern zählen "Evita" und "Treasures Of Lords" sowie die Autobiographie "Oh What A Circus". Tim Rice ist Vorsitzender der britischen Sport- und Kulturstiftung Foundation for Sport and the Arts, einer Organisation, die jährlich rund 60 Millionen Pfund für die Sport- und Kunstförderung in Großbritannien vergibt. Für seine Verdienste auf diesem Gebiet wurde er 1994 in den Ritterstand erhoben.


Der deutsche Text

Der Dortmunder Lutz Riedel absolvierte sein Studium der Theaterwissenschaften, Germanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin und nahm parallel dazu Schauspielunterricht bei Prof. Erika Dannhoff. Noch während des Studiums folgten die ersten Schauspiel-Engagements. Er spielte an den Berliner Kammerspielen, in der Tribüne Berlin, an den Städtischen Bühnen Lübeck an der Freien Volksbühne sowie am Theater des Westens und in der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin. Des weiteren wirkte er in zahlreichen Fernsehspielen namhafter Regisseure wie Oswald Döpke, Eberhard Izentplitz und Hans Jürgen Tögel mit. Mitte der 70er Jahre begann Lutz Riedel als Synchronschauspieler zu arbeiten. Er synchronisierte u. a. Richard Gere, Timothy Dalton, Alec Baldwin und Tom Wilkinson. Von dieser Arbeit begeistert, fing er Anfang der 80er Jahre an, als Synchronautor und –regisseur zu arbeiten. Er war verantwortlich für die deutschen Synchronfassungen vieler erfolgreicher internationaler Kinofilme, darunter Stand by me, Eine verhängnisvolle Affäre, Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Die Truman Show und American Beauty. Außerdem war er für die Synchronisation der Zeichentrickfilme Disneys Pocahontas und Anastasia verantwortlich. Für Disneys Die Schöne und das Biest adaptierte er sowohl den Zeichentrickfilm wie auch die Bühnenfassung.


Die Regie

Als Regisseur der Abenteuergeschichte Peter Pan, mit Amerikas Gymnastik- Legende und Olympia-Gewinnerin Cathy Rigby in der Hauptrolle, wurde Glenn Casale berühmt und erhielt gleichzeitig eine Nominierung für den Tony Award. Außerdem konnte der gebürtige New Yorker bereits zahlreiche Bühnenerfolge in ganz Amerika feiern. Dazu zählen seine Los Angeles-Produktion Wrestlers mit George Clooney und Mark Harmon sowie seine Regiearbeiten The Threepenny Opera, Fiorello mit Tony Danza in der Hauptrolle und der Musical-Klassiker Anything Goes. Letztere Produktion wurde mit dem Ovation Award für das beste Musical 2002 ausgezeichnet. Als Film- und Fernsehregisseur verantwortete Glenn Casale diverse TV-Shows und Filmproduktionen, unter anderem für Warner Brothers TV und ABC TV die TV-Shows The Wayans Brothers Show und The Faculty. Als Leiter des Bereiches Regieausbildung arbeitet er an der University of Nevada, Las Vegas. Glenn Casale führte bereits bei der Neuinszenierung von Beauty And The Beast am Broadway Regie und übernimmt auch in Oberhausen die künstlerische Verantwortung.


Die Choreografie

Der renommierte Choreograph und Theaterschauspieler John MacInnis war Mitglied des Kreativteams bei den Musicalproduktionen Damn Yankees, Kiss Me, Kate, Guys And Dolls, Danny And Faye und Honk!. Außerdem führte er Regie und entwickelte die Choreographie für die Inszenierung des Olympic Medals Plaza bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City. Von 1998 bis 2001 war er federführender Regisseur und verantwortlicher Choreograph der Show The Radio City Christmas Spectacular mit den legendären Radio City Rockettes und der ersten internationalen Produktion des Stückes in Mexico City, Mexiko. In Oberhausen leitet John MacInnis als Choreograph den gesamten tänzerischen Part von Disneys Die Schöne und das Biest.


Das Kostümdesign

Miguel Angel Huidors Erfahrung als Kostümdesigner ist groß und sehr vielfältig. Unter anderem entwickelte er Kostüme für die Bühnenstücke Harald And Maude, The Tale Of The Allergist's Wife und Romeo And Bernadette am Papermill Playhouse. Er entwarf die Outfits für Sondheims Bounce am Goodman Theatre und am Kennedy Center, Hedwig And The Angry Inch am City Theatre, Havanna Is Waiting am Cincinnati Playhouse sowie die Kostüme für die Inszenierungen von Twelfth Night beim New York Shakespeare Festival und für das Musical Letters From 'Nam, das am North Shore Music Theatre aufgeführt wurde. Für seine Mitarbeit bei Candide am Prince Music Theatre erhielt er den Barrymore Award und für 3hree: The Mice, Lavender Girl, The Flight Of The Lawnchair Man wurde er mit dem Ovation Award nominiert. Als Kostümdesigner entwickelt Miguel Angel Huidor für Disneys Die Schöne und das Biest in Oberhausen die kompletten Kostüme der zehn Hauptcharaktere und des gesamten Ensembles neu.


Das Bühnenbild

David Gallos Arbeiten reichen von Unterhaltungsshows über Konzerte und Großevents bis hin zu Theaterproduktionen. Von ihm entworfene Bühnenbilder und - arrangements finden sich ebenso am Broadway – Gem Of The Ocean, Thoroughly Modern Millie, Dance Of The Vampires – wie am Off-Broadway – Bare: A Pop Opera, Jitney. Mit dem führenden amerikanischen Autor August Wilson (Gem Of The Ocean) arbeitete er bei den Weltpremieren der Stücke King Hedley II sowie Radio Golf zusammen. Bekannt wurde David Gallo auch für seine Bühnengestaltung der rasanten Drei-Mann-Show Blue Man Group in Las Vegas, Chicago und New York. Die Zahl seiner Auszeichnungen und Nominierungen ist groß: 2005 wurde er für das Bühnendesign von Gem Of The Ocean für den Tony Award nominiert. Der gebürtige New Yorker gewann außerdem den 2000 Obie Award sowie die NAACP und Eddy Awards für besondere Leistungen im Bereich Bühnenbild. Teile seiner Werke sind heute in verschiedenen Museen der USA zu sehen und gehören zur Dauerausstellung der National Archives des Smithonian Institute.


Die Hauptdarsteller

Leah Delos Santos (Belle)
Die gebürtige Philippinin kam 1994 nach Deutschland und spielte zwei Jahre lang die Kim in Miss Saigon in Stuttgart. Im Musicaltheater Duisburg brillierte sie in den Rollen von Eponine und Cosette in Les Misérables. Weitere Engagements führten sie ans Musicaltheater Bremen, wo sie die Lisa in Jekyll & Hyde interpretierte. Am Theater in Bonn war sie erneut als Cosette zu sehen, bei den Freilichtspielen Tecklenburg sang sie die Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar. Sie stellte ihre Vielfältigkeit als Sillabub in der Berliner Aufführung von Cats unter Beweis und kreierte die Rolle der Alrun in der Uraufführung von Bonifatius – das Musical in Fulda. Danach kehrte sie nach Berlin zurück, um im Friedrichstadtpalast in Hexen als die schöne Hexe Bella aufzutreten. Disneys Die Schöne und das Biest ist für Leah Delos Santos nicht unbekannt: Bei der Deutschlandpremiere des Stücks verzauberte sie das Publikum in Stuttgart in der Rolle der Belle. Gleichzeitig wurde sie als beste weibliche Darstellerin für den Image Award nominiert. Sie ist auf zahlreichen CDs zu hören und begeistert ihre Fans auf Konzerten in der ganzen Welt.

Yngve Gasoy-Romdal (Biest)
Yngve Gasoy-Romdal stammt aus einer norwegischen Künstlerfamilie und spielt seit seinem siebenten Lebensjahr Geige, Viola, Orgel und Posaune. Er wurde am Konservatorium in Oslo und an der Julliard School in New York ausgebildet. Mit 18 Jahren spielte er bereits seine erste Hauptrolle. Es folgten unter anderem die Rolle des Marius in Les Misérables, des Tony in West Side Story, des Prince Charming in Cinderella in London und Tokio sowie des Joe Gillis in der deutschen Produktion von Sunset Boulevard in Wiesbaden. High Society führte ihn 1998 erstmals nach Wien. 1999 spielte er den Gaston an der Wiener Volksoper in Gigi, danach war er Wolfgang Amadeus Mozart in der Uraufführung von Mozart! unter der Regie von Harry Kupfer am Theater an der Wien und später auch im Theater Neue Flora in Hamburg. In der Kölner Produktion von Jekyll & Hyde spielte er die Titelrolle und wurde dafür 2003 von der Zeitschrift Musicals zum "Deutschsprachigen Musicaldarsteller Nr. 1" ernannt. In Bad Hersfeld sang Yngve Gasoy-Romdal von 2002 bis 2004 die Titelrolle in Jesus Christ Superstar – für seine außerordentliche Leistung erhielt er dafür 2002 den Großen Hersfeldpreis. Ostern 2004 trat er in der Titelrolle der umjubelten konzertanten Version von Jesus Christ Superstar im Wiener Ronacher Theater auf. Zuletzt spielte er den King Arthur in Camelot in Bad Hersfeld. In Kommissar Rex (SAT.1/ORF) hatte Yngve Gasoy-Romdal im Jahr 2000 eine Gastrolle. Im Dreiteiler Liebe, Lüge, Leidenschaft (ARD/ORF) trat er neben Maximilian Schell und Barbara Sukowa auf. In der neuen Staffel von Sabine (ZDF) spielte er 2004 eine Gastrolle, und in Skandinavien drehte er die TV-Serie Rederiet sowie für die BBC Atlantis und My Life In Film.

Ingolf Lück (Lumière)
Der gebürtige Bielefelder absolvierte in seiner Heimatstadt ein Deutsch-, Philosophie- und Pädagogikstudium. Währenddessen war er bereits in diversen Theaterstücken zu sehen. Anschließend erhielt er unter anderem Engagements am Stadttheater Bielefeld und an den Schauspielhäusern in Düsseldorf, Bonn und Hamburg. Im Fernsehen wurde er vor allem als Moderator der Musiksendung Formel Eins und als Anchorman der Sat.1-Sendung Die Wochenshow bekannt, außerdem spielte er in der ProSieben-Comedyserie Das Büro mit. Mit dem Privatsender erarbeitete er darüber hinaus Shows wie Die 100 nervigsten Popsongs. Neben vielen weiteren TV-Engagements stand Ingolf Lück 2002 als Caveman in Köln auf der Bühne und führte Regie bei der kanadischen Satire Traumfrau Mutter in der Arena Berlin.

Kevin Kraus (Gaston)
Der Berliner studierte Schauspiel und Gesang, unter anderem am renommierten Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Außerdem ließ er sich im Bühnenfechten ausbilden. Im Frühjahr 2001 nahm Kevin Kraus beim Vorentscheid des Grand Prix d'Eurovision de la Chanson in Hannover teil und begeisterte das Publikum mit dem Lied "Playing On My Mind". Anschließend war er mit dem Unterhaltungsprogramm Du@ mit Herz im In- und Ausland zu sehen. In seiner Freizeit betreibt er seit drei Jahren zusammen mit einem alten Schulfreund den Coffee-Cocktail-Club Mal Sehn im Norden Berlins. Seine zweite Leidenschaft ist der Sport – er spielt unter anderem Fußball und Badminton, schwimmt, fährt Rally Car und Motorrad.

Barbara Raunegger (Madame Pottine)
Barbara Raunegger wurde in Klagenfurt, Österreich, geboren und studierte am Konservatorium der Stadt Wien sowie an der University of Music in Denver, USA. Bei zahlreichen Kabarettprogrammen, einem zweijährigen Engagement am Stadttheater St. Pölten und in TV-Auftritten sammelte sie Erfahrungen in verschiedenen Genres. In Wien spielte sie im Ronacher Theater unter anderem in Fifty Fifty mit, im Metropol Wien gab sie das Klärchen in Im Weißen Rössl. Außerdem wirkte sie bei Non(n)sense, Little Shop Of Horrors, Godspell und anderen Produktionen mit. Barbara Raunegger ist mit ihrer Two Women Show Gast auf vielen Kleinbühnen, trat in Les Misérables in Duisburg auf und war als Premierenbesetzung der Welturaufführung von Disneys Der Glöckner von Notre Dame unter anderem als Loni, die Wasserspeierin, zu sehen. Sie gehörte zur Premierenbesetzung von Mamma Mia! in Hamburg und war dort zuletzt Erstbesetzung Rosie und Cover Donna.

Claus Dam (Herr von Unruh)
Claus Dam stammt aus Kopenhagen, Dänemark. Dort machte er auch sein Diplom in klassischem Gesang am Königlich Dänischen Musikkonservatorium, außerdem ließ er sich in London und New York ausbilden. Seitdem war er in zahlreichen Musicals und Operetten zu sehen. Zu seinen wichtigsten Rollen gehören der Tony in der West Side Story, der Gus/Growltiger in Cats, der Thénardier in Les Misérables in Duisburg, Herr Schultz in der Düsseldorfer Cabaret-Inszenierung, der Chef im Ring in Miss Saigon in Kopenhagen, der Rattenmann in der Wiener Inszenierung von Freudiana, der Valentin in Der Kuss der Spinnenfrau in Wien und Herzog Max im Musical Elisabeth in Essen. Zuletzt war Claus Dam als King Arthur in Camelot bei den Freilichtspielen Tecklenburg zu sehen. Seit 2003 begeistert er zusammen mit Petter Bjällö das Publikum mit Swing-Abenden, wo sie Musik von Cole Porter und Roger Hammerstein interpretieren.

Bernd Julius Arends (Lefou)
Bernd Julius Arends kommt aus Datteln und studierte Tanz, Gesang und Schauspiel in Hamburg. Von Erla Prollius ließ er sich in Schauspiel, von Roberta Cunningham in Gesang weiterbilden. Seine erste Rolle war die des Arpad in der Wiener Fassung von Sie liebt mich. In Wien war er außerdem unter anderem als Sammy in Blutsbrüder, Alfred in Tanz der Vampire, Lord Savage in Jekyll & Hyde und Huck Finn in Tom Sawyer zu sehen. In Schwäbisch Hall spielte er den Seymour in Der kleine Horrorladen, in Gablitz stand er als Hysterium in Zuständ' wie im alten Rom auf der Bühne, in der Berliner Fassung von Du bist in Ordnung, Charlie Brown spielte er die Titelrolle. Daneben trat Bernd Julius Arends in Produktionen wie Sunset Boulevard, Hello Dolly, Dracula, Jesus Christ Superstar, My Fair Lady sowie Godspell auf und wirkte in diversen Galas mit. Disneys Die Schöne und das Biest kennt er sehr gut: Bereits 1999 und 2000 stand er in der Stuttgarter Inszenierung als Lefou auf der Bühne.

Tamás Ferkay (Maurice)
Der gebürtige Budapester war schon im Alter von zehn Jahren ein beliebter Kinderdarsteller in Hörfunk und Film. Seit 1957 lebt Tamás Ferkay in Österreich, wo er Theaterwissenschaften, Filmregie, Schauspiel, Gesang und Tanz studierte. In über 150 Inszenierungen aller Sparten führte er Regie, daneben glänzte er hauptsächlich in Schauspiel- und Musicalrollen. Auf die Besetzung des Sancho Pansa in Der Mann von La Mancha am Stadttheater Klagenfurt folgten die des Magis in Das Ei und des Tevje in Anatevka. In Wien begeisterte Tamás Ferkay das Publikum als Herr Maraczek in Sie liebt mich am Ronacher Theater. In Berlin wurde er durch die Rolle des Wasserspeiers Antoine in Disneys Der Glöckner von Notre Dame bekannt und war außerdem in verschiedenen Rollen am Theater am Kurfürstendamm zu sehen. Zuletzt spielte er den Wachtmeister Wampe in Pinkelstadt im Berliner Schlossparktheater. Seine Uraufführung eines Willi-Forst- Musicals lief mit Alfons Haider als Forst über zwei Spielzeiten in Wien sowie bei den Festspielen in Stockerau.

Tersia Potgieter (Madame de la Grande Bouche)
Die Südafrikanerin studierte Schauspiel und Sprache an der Universität von Pretoria und später Darstellende Künste an der Opernschule Pretoria. Ihre Gesangslehre machte sie bei Kammersängerin Mimi Coertse und danach bei Kammersängerin Renate Holm. In Südafrika spielte sie unter anderem die Susanna in Die Hochzeit des Figaro, die Zerlina in Don Giovanni, die Musetta in La Bohème, die Despina in Così fan tutte, die Papagena in Die Zauberflöte und die Marzelline in Fidelio. Sie gab auch Lieder- und Oriatorienkonzerte. An der Wiener Kammeroper war Tersia Potgieter unter anderem als Miss Gomfit in Die Englische Katze und Kathinka in Die verkaufte Braut zu sehen. In der Stuttgarter Produktion von Cats spielte sie die Rolle der Gumbie, in der Berliner Fassung trat sie als Jellylorum/Griddlebone auf. Schon in den Wiener und Stuttgarter Produktionen von Disneys Die Schöne und das Biest stand sie als Madame de la Grande Bouche auf der Bühne.

Natacza Soozie Boon (Babette)
Natacza Soozie Boon wurde in Oxford, England, geboren und begann im Alter von zwölf Jahren an der Italia Conti Academy of Theatre Arts in London zu studieren. Schon während ihres Studiums stand sie am Royal Opera House Covent Garden in Pelléas et Mélisande auf der Bühne, nach ihrem erfolgreichen Abschluss war sie unter anderem als Audrey in Little Shop Of Horrors, Mrs. Potiphar in Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat, Lulu in Cabaret, June in Chicago, Kommissar/Tod in Falco Meets Amadeus, Bimbalurina in Cats und Diva in Moulin Rouge zu sehen. Unter der Regie von Thomas Hermanns spielte sie neben Gayle Tufts in den Comedyshows The wahre Wahrheit und Happy Hour mit. Zudem wirkte Natacza Soozie Boon in zahlreichen Galas, Konzerten und Modenshows in Japan, Korea und Europa mit. Daneben ist sie eine gefragte Studiosängerin und war unter anderem zu hören bei D!Nation, Star Search und Olympus. Mit ihrer Band 80s4ever trat sie regelmäßig im Berliner Kult-Jazzclub Quasimodo auf. Auch in Musikvideos und Kinofilmen, wie z. B. Beyond The Limits und zuletzt Aeon Flux mit Charlize Theron, spielte sie mit. Zurzeit ist sie im aktuellen Ford-Werbespot zu sehen.

Uli Scherbel (Principle Cover Biest, Gaston, Lumière)
Uli Scherbel ist ausgebildeter Krankenpfleger. Er studierte an der Berliner Universität der Künste und schloss seine Ausbildung als Musicaldarsteller mit Auszeichnung ab. Seitdem stand er in zahlreichen Musicals auf der Bühne. So spielte er unter anderem den Claude in Hair und die Titelrolle in Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat im Colosseum Theater Essen. Als Brad trat er in The Rocky Horror Show auf, in 3 Musketiere war er als d'Artagnan zu sehen, in Cats spielte er den Skimbleshanks, Munkustrap und Rum Tum Tugger und in Cyrano de Bergerac den Christian. Außerdem wirkte er in der Operette Bezauberndes Fräulein als Felix mit und trat als Willy in Die 3 von der Tankstelle – das Musical auf. Uli Scherbel ist erster Preisträger beim Bundeswettbewerb Gesang/Musical. Zudem gab er mehrere Konzerte mit seinem Soloprogramm Land in Sicht und veröffentlichte unter gleichnamigem Titel eine Solo-CD.


Das Ensemble

Hakan T. Aslan, Eva Maria Bender, Petter Bjällö, Bart de Clerqc, Daniel Coninx, Isabel Dan, Raphael Dörr, Nico Gaik, Brett Hibberd, Lee Horan, Ben Jennings, Lilian Marti, David Pellerin, Louise Le-Clair, Sylvania Pen, Tina Podstawa, Jane Reynolds, Dani Rod, Nielson Soares, Roimata Templeton, Melanie Luepené Turner, Katja Uhlig, Kellie Vallance, Petra Weidenbach, Dani Wildprad, Frank Josef Winkels, Frank Wöhrmann



Foto: Brinkhoff/Mögenburg