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Die Erfolgsgeschichte von ELISABETH hat sich über viele Jahre entwickelt. Nach der Welturaufführung in Wien im Jahre 1992 waren es zuerst Theaterproduzenten aus Japan, die Interesse an der Geschichte dieser ungewöhnlichen Frau äußerten. Gemeinsam mit den Autoren Michael Kunze und Sylvester Levay entschieden sich die Vereinigten Bühnen Wien, vom gewohnten Muster des "Klonings" von Erfolgsproduktionen abzugehen und jeweils spezifische Fassungen für die unterschiedlichen Standorte zu entwickeln. Seitdem lief ELISABETH viele Jahre mit großem Erfolg nicht nur in Japan, sondern auch in Ungarn, den Niederlanden, Schweden, Italien, Finnland, der Schweiz und Belgien. Für die deutsche Erst-Aufführung in Essen wurde das Musical mit weiteren Szenen ausgestattet und mit einem eigens komponierten Duett von Elisabeth und dem Tod neu inszeniert. Bis Juni 2003 lief das Musical mit ca. 1 Million Besuchern in 798 Vorstellungen in Essen sehr erfolgreich und viele Fans konnten nicht verstehen, dass es abgesetzt wurde. Von 2003 bis 2005 kehrte ELISABETH für zwei Jahre dorthin zurück, wo es geboren wurde, nach Wien, ins Theater an der Wien, wo es 1998 abgesetzt worden war. Auch in Deutschland gab es weitere Stationen mit Stuttgart, wo ELISABETH im Apollo Theater eineinhalb Jahre (2005/06) gespielt wurde, und mit Berlin, wo das Theater des Westens 2008 für ein halbes Jahr zur kaiserlichen Heimat wurde. 2009/2010 ging ELISABETH dann erstmals auf deutschland-Tournee Deutschlandtournee durch fünf Städte.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Musicals hat Semmel Concerts nun eine ausgedehnte Tourneeproduktion ins Leben gerufen, für die hinter den Kulissen ein Großteil des Originalteams der Vereinigten Bühnen Wien verantwortlich ist:

22.10.2011 bis 27.11.2011 Köln, Musical Dome
30.11.2011 bis 18.12.2011 Frankfurt, Jahrhunderthalle
21.12.2011 bis 15.01.2012 München, Deutsches Theater
18.01.2012 bis 05.02.2012 CH-Basel, Musical Theater
08.02.2012 bis 04.03.2012 Essen, Colosseum Theater
07.03.2012 bis 25.03.2012 Bremen, Musical Theater
28.03.2012 bis 01.04.2012 Chemnitz, Stadthalle (Großer Saal)
04.04.2012 bis 08.04.2012 Erfurt, Messe
12.04.2012 bis 15.04.2012 Leipzig, Arena
19.04.2012 bis 22.04.2012 Dresden, Kulturpalast

Die Väter des Erfolgs, Michael Kunze und Sylvester Levay, zum 20-jährigen Jubiläum:
"Die Uraufführung von ELISABETH fand am 2. September 1992 in Wien statt. Seither verging kaum ein Abend, an dem dieses Musical nicht irgendwo in der Welt über die Bühne ging. Nach wie vor gehört es zu den beliebtesten Musiktheaterwerken in Österreich, Japan, Ungarn, Holland, Skandinavien und natürlich Deutschland und der Schweiz. Bei der Premiere konnten wir diesen Erfolg nicht voraussehen. Die Presse war skeptisch. Würde sich ein deutschsprachiges Musical gegen die internationale Konkurrenz behaupten können? Nicht einmal der Erfolg in Österreich schien sicher. Besucher und Kritiker fühlten wie wir, dass da etwas ganz Neues entstanden war. Mit den typischen Broadwaymusicals hatte dieses Werk nicht viel gemeinsam. Es war theatralischer, epischer und auch musikalisch ganz anders. Nicht alle fanden das gut. Doch seine Unangepasstheit entsprach seiner Titelfigur. Die österreichische Kaiserin Elisabeth, oft auch Sisi genannt, passt in kein Klischee und widerspricht allen Vorurteilen. Sie war anders, als die andern sie haben wollten. In einer Welt der Traditionen wehrte sie sich gegen überkommene Zwänge. Umringt von Lügen sagte sie die Wahrheit. Statt beliebt, wollte sie ehrlich, statt austauschbar einzigartig sein. In allen ihren Taten und Gedanken war sie eine hochmoderne Frau. Ihr Pech war es, zur falschen Zeit zu leben. Darum musste sie für die Selbstbefreiung mit ihrem Glück bezahlen. Die Menschen der Gegenwart bewundern den Kampf dieser unglücklichen Frau um das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Denn zum Unterschied zur damaligen Zeit erscheint uns Heutigen das Streben nach Unabhängigkeit selbstverständlich. Elisabeths 'Ich gehör nur mir' spricht nicht nur den Frauen aus dem Herzen, aber vor allem ihnen. Auch deshalb wurde das Musical ein solcher Erfolg. Es wurde und wird als Emanzipationsdrama verstanden. Es zeigt freilich auch auf, wie selbstzerstörerisch ein hemmungsloser Freiheitsdrang sein kann. Eine zwanzigjährige internationale Laufzeit entsteht nicht durch Kritikerlob und Marketinggeschick. Die Verbindung der romantischen Liebesgeschichte zwischen Elisabeth und dem Tod mit einer berührenden Musik macht ELISABETH für viele Menschen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dieser Tatsache allein verdankt das Werk seinen Erfolg und seine Langlebigkeit. Die gegenwärtige Jubiläumsproduktion von ELISABETH wird in mehreren deutschen Städten zu sehen sein. Es handelt sich jedoch nicht um eine Tourneeproduktion im üblichen Sinne. Es war uns wichtig, die Qualität der Wiener Originalproduktion zu erhalten, womöglich noch zu übertreffen. Wir finden, das ist dem Kreativteam und den Produzenten gelungen. Dafür danken wir. Wer ELISABETH noch nicht gesehen hat, wird es hier in einer der weltweit besten Inszenierungen mit einem hervorragenden Ensemble kennenlernen. Und wem das Musical schon vertraut ist, wird von Schauspiel, Gesang und Bühnenkunst einmal mehr hineingezogen werden in die Lebensgeschichte dieser erstaunlichen Frau und wieder Neues und Gegenwärtiges darin entdecken."

Mehr Informationen zum Musical und er aktuellen Produktion findet man auf www.elisabeth-das-musical.com.