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Das THEATER AN DER WIEN



Geschichte

Als eines der ältesten und schönsten Theater Wiens erlebte das THEATER AN DER WIEN eine Reihe von Uraufführungen großer Bühnenwerke und legendäre Bühnenauftritte vieler großer Künstler.

1805 wurde im THEATER AN DER WIEN Beethovens Fidelio uraufgeführt, die großen Volksschauspieler und Publikumslieblinge Ferdinand Raimund und Johann Nestroy traten hier als Schauspieler auf und brachten ihre Stücke zur Aufführung. 1874 setzte die Premiere der "Fledermaus" Anfang und Höhepunkt der "Goldenen Wiener Operette". Eine Generation später, im Jahr 1905, eröffnete Franz Lehár mit seiner "Lustigen Witwe" die Ära der "Silbernen Operette", die u.a. Emmerich Kálmán mit seiner "und Paul Abraham mit "Der Blume Von Hawai" über Jahrzehnte lebendig hielten.



Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das THEATER AN DER WIEN für zehn Jahre Spielstätte der Wiener Staatsoper. 1955 wurde das THEATER AN DER WIEN von der Stadt Wien übernommen und von Grund auf renoviert. Zunächst diente es dem Theater der Jugend, bald wurden aber auch Operetten wie "Die Lustige Witwe" und immer häufiger Musicals, etwa ANATEVKA, DER MANN VON LA MANCHA, EVITA und JESUS CHRIST SUPERSTAR, in den Spielplan aufgenommen.

Unter der Direktion von Peter Weck kam 1983 Andrew Lloyd Webbers CATS auf die Bühne. Seit damals ist das THEATER AN DER WIEN Wiens bekannteste Bühne für große Musicalproduktionen. 1987 wurde es mit dem RAIMUND THEATER und dem ETABLISSEMENT RONACHER zu den VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN zusammengeführt. Im Jahr darauf erlebte der Broadway-Erfolg PHANTOM DER OPER seine deutschsprachige Erstaufführung. 1990 kam FREUDIANA, die erste große Musical-Eigenproduktion der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN zur Uraufführung. Mit ELISABETH folgte 1992 die Uraufführung des erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals aller Zeiten. Nach der erfolgreichen Übernahme der Broadway-Produktion CHICAGO erlebte 1999 das Musical MOZART! seine Uraufführung, gefolgt von JEKYLL & HYDE und der Jubiläumsproduktion von ELISABETH ab Oktober 2003.

Wien ist heute eine Musicalmetropole von Weltruf, Tausende Besucher kommen alljährlich in die Stadt um ein Wiener Musical zu sehen. Das THEATER AN DER WIEN ist heute Wiens international renommierteste Bühne für modernes populäres Musiktheater.

Ab dem Jahr 2007 allerdings wird das THEATER AN DER WIEN als "Musiktheater des 21. Jahrhunderts" mit klassischer Musik und Festivals ganzjährig bespielt, somit für Musicals kein Forum mehr bieten. Schon im Mozartjahr 2006 wird das Theater an der Wien der klassischen Musik – Oper, Operetten, konzertante Aufführungen und Festivals – gewidmet sein und damit die Neupositionierung dieses Hauses ab 2007 einleiten. Wien bleibt aber weiterhin – zusätzlich zu den großen kulturellen Neuerungen - auch Musicalstadt: Im RAIMUND THEATER und ETABLISSEMENT RONACHER werden künftig Musicals und vielfältige Formen des heutigen Musiktheaters geboten werden.



Technik

Je nach Produktion bis zu 1.100 Sitzplätze
Musicalproduktionen von September bis April mit wöchentlich 6 bis 7 Vorstellungen, mittwochs spielfrei.
Von Mai bis August Vorbereitung und Durchführung von Gastspielen und Eigenproduktionen der Wiener Festwochen und des Klangbogens.

Portalbreite 11,40m, max. Höhe 7,50m, Bühnenraumtiefe 22m + 9m Hinterbühne
Schnürbodenhöhe 20m, 80 Züge, davon 38 elektrische Motorzüge + 8 Punktzüge
Orchestergraben für max. 90 Musiker
Drehzylinderbühne: Durchmesser 17m, vier Hubpodien 12 x 3m
600 Regelkreise, 1500 Scheinwerfer
Tonregietisch mit 88 Eingängen

Anschrift

Theater an der Wien
Linke Wienzeile 6
A-1060 Wien

Anfahrt

Empfohlen wird eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Für alle Autofahrer aber hier ein Lageplan und eine Übersicht, wo man parken kann.




Parkgaragen:
Garage Mariahilf, 1060, Windmühlgasse 22-24
Garage Technische Universität, 1040, Operngasse 13
Karlsplatz-Garage, 1040, Mattiellistraße 2-4
Garage Kühnplatz, 1040, Kühnplatz 1-4


Öffentliche Verkehrsmittel

Verkehrsanbindung:

U1/U2/U4 (Karlsplatz)
Straßenbahn D, J, 1, 2 (Oper)