König der Löwen Tickets bei www.eventim.de



Logo



Vor über zehn Jahren entstand die Idee, mit den Liedern von Udo Jürgens ein Musical zu schaffen. Er selbst war einer der treibenden Kräfte und erfüllte sich einen Traum. ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK wurde seit der Uraufführung 2007 in Hamburg zu einem internationalen Erfolg und nach dem Tod von Udo Jürgens zu seinem musikalischen Vermächtnis. Seit der Uraufführung haben mehr als vier Millionen Zuschauer diese Show genossen - und es damit zum erfolgreichsten in Deutschland entwickelten Musical gemacht. Kein Wunder, denn das Herz des Stückes sind die unvergesslichen und zeitlosen Lieder von Udo Jürgens.

Stage Entertainment arbeitete in einer vierjährigen Entwicklungsphase mit international preisgekrönten Bühnengrößen daran, maritimes Flair und den Glamour des Broadway auf die Bühne zu bringen. Aus bekannten Songs von Udo Jürgens wie "Siebzehn Jahr, blondes Haar", "Merci, Chérie", "Griechischer Wein", "Mit 66 Jahren" und "Ich war noch niemals in New York" entstand ein Musical, das Generationen verbindet und das Mut macht, seine Träume zu leben.

Im Mai 2003 fand das erste Treffen mit Udo Jürgens statt. Die Kreativabteilung von Stage Entertainment präsentierte ihm die Idee, aus seinen Songs ein großes Musical zu machen, sie in eine Geschichte einzubinden, die ganz nah am Leben spielt. Es sollte eine Familiengeschichte werden, über drei Generationen hinweg, mit allen Sehnsüchten und Träumen, die das Leben bereithält. Gerade von diesem Ansatz war Udo Jürgens begeistert, aus der Idee wurde ein konkretes Projekt. Nachdem eine erste Textfassung fertiggestellt war, übernahm Gabriel Barylli die Übertragung in ein Theaterskript.

Eine besondere Bedeutung hatte natürlich neben dem Inhalt auch das Arrangement der Lieder. Sie sind das Herzstück des Musicals. Gerade weil so viele Menschen sie bereits kennen, mussten sie sorgsam bearbeitet werden, damit sie sich nahtlos ins große Ganze einfügen. Für diese Aufgabe konnte Michael Reed gewonnen werden, der bereits mit Andrew Lloyd Webber zusammengearbeitet hat. Den Song eines Solokünstlers so zu arrangieren, dass auf der Bühne eine große Ensemblenummer daraus wird, der originäre Charakter aber nicht verloren geht, war eine Herausforderung, die Michael Reed gerne annahm und mit seiner Herangehensweise umgehend Udo Jürgens überzeugte.

Im Oktober 2004 fand das erste Reading statt. Dabei wurde das komplette Stück mit verteilten Rollen gelesen und die Lieder mit Klavierbegleitung eingebunden. Das Ergebnis war vielversprechend, aber noch lange nicht ausgereift. Interne Präsentationen, zahlreiche Sessions, Brainstormings und Workshops wechselten sich ab, bis im September 2006 der zweite Workshop stattfand. Das Kreativteam studierte einzelne Szenen fast bis zur Produktionsreife ein und präsentierte Udo Jürgens und dem Produzenten Joop van den Ende eine Probenversion des Stücks. Das Resultat übertraf alle Erwartungen, Joop van den Ende war überzeugt: "Das wird hier wirklich etwas Großes und Neues für Deutschland."

Das war der offizielle Startschuss, es konnte richtig losgehen. Das Ziel war klar: Das neue Musical sollte dem Vergleich mit großen Broadway-Produktionen standhalten. Ob Bühnenbild, Kostüme oder die Qualität der Darsteller: Alles musste höchsten Ansprüchen genügen. Anfang 2007 wurde das neue Musicalprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Castings begannen, Kostüme wurden designt, Licht- und Soundkonzepte erstellt, Stoffmuster in halb Europa zusammengesucht, das Bühnenbild entworfen. Dafür war der amerikanische Bühnenbildner David Gallo zuständig, der für seine Arbeiten am Broadway bereits mit einem Tony-Award ausgezeichnet wurde. Ein komplettes Kreuzfahrtschiff sollte auf die Bühne, realitätsgetreu bis ins Detail, sodass die Zuschauer das Gefühl haben, mit an Bord zu sein. Vom Sonnendeck über die Hochzeitssuite bis zur Kommandobrücke ist alles mit dabei. Für den Aufbau der Kulissen wurde der größte Bühnenwagen gefertigt, der je auf einer deutschen Bühne zum Einsatz gekommen war.

Die Darsteller wurden mit großer Sorgfalt ausgesucht. Wer kann die kühle Karrierefrau Lisa Wartberg darstellen, die sich in ihrem tiefsten Innern nach Geborgenheit sehnt? Wer ist der toughe Macho Axel Staudach mit einem weichen Kern und großem Herz? Welcher Junge zwischen zehn und vierzehn Jahren kann überzeugend singen, tanzen und schauspielen, um die Rolle des Florian zum Leben zu erwecken? Nach mehreren Castingrunden stand die Besetzung fest und die Hauptdarsteller wurden im Juli 2007 der Presse präsentiert, stilecht auf der Queen Mary 2.

Im September 2007 begann die heiße Phase: Probenstart im Operettenhaus Hamburg. Die Proben waren hart und anstrengend, aber alle Beteiligten waren stolz darauf, Teil dieser großen Produktion zu sein. Zudem vertreibt die Musik von Udo Jürgens jegliche schlechte Laune. Udo Jürgens selbst begleitete den gesamten kreativen Prozess und war in alle wichtigen Entscheidungen involviert. Er wählte die Darsteller mit aus, besuchte viele Proben und war bei den Aufnahmen im Tonstudio mit dabei. Es war auch sein Musical, was langsam Gestalt annahm.

Am 2. Dezember 2007 feierte ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK Weltpremiere im Operettenhaus in Hamburg. Die erste Eigenproduktion von Stage Entertainment Deutschland entwickelte sich auch zu einem Exportschlager. Nach der Premiere im Wiener Ronacher Theater im März 2010 folgte 2011 die Premiere im Imperial Theater in Japans Hauptstadt Tokio. In der Saison 2012/2013 wurde das Musical zudem im Züricher Theater 11 aufgeführt. Das Musical erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter der "Live Entertainment Award" und die "Krone der Volksmusik".

Bevor es ab Januar 2017 nun wieder zurück nach Hamburg geht, ist das Musical auf Tour zu erleben. Mehr Informationen zum Musical und der aktuellen Tour-Produktion findet man hier.