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Im April 1998 öffnete das Animal Kingdom als letzter der vier Themenparks im Walt Disney World Resort Florida seine Türen. Den Namen entsprechend findet man neben Fahrgeschäften und sonstigen Entertainment-Attraktionen natürlich viele Tiere - mehr als 1500 insgesamt aus mehr als 250 verschiedenen Spezies. Kein Wunder also, dass man sich als Besucher am Eingang erstmal eine Übersicht der wichtigsten Arten nehmen muss, um auch keine zu verpassen. Übermäßig sichtbar sind die Tiere nämlich nicht, wenn man nur die größeren Wege durch den Park nimmt.

Sechs Bereiche gibt es im Park. Direkt am Eingang befindet sich "Die Oase" mit dem auch von außerhalb des Parks zugänglichen Rainforest Cafe und im Park einem kleineren Areal an tropischem Garten mit einigen exotischen Tieren. Geht man weiter, so läuft man auf das zentrale Element des Parks zu, "The Tree of Life" als riesiger künstlicher Baum mit einem fetten Stamm, der mehr als 300 Tieren Gestalt verleiht.


Der Baum steht auf der "Discovery Island", die als Highlight ein unterirdisches Theater beherbergt, in dem der 3D-Film "It's tough to be a Bug!" gezeigt wird - auf witzige Art und Weise, das lohnt sich.

Geht man links herum weiter, so kommt man zuerst nach "Afrika". Hier findet man die 30-minütige "Festival of the Lion King"-Show, den "Pangani Forest Exploration Trail" als Spaziergang durch einen tropischen Wald mit Gorillas, Nilpferden und exotischen Vögeln, und die 22-minütigen "Kilimanjaro Safaris" als Fahrt durch teilweise unwegsames Gelände.


Außerdem findet man den "Wildlife Express Train", der einen alle 5-7 Minuten mit einer rustikalen Lokomotive zu "Rafiki's Planet Watch" befördert. Hier kann man Lisztaffen beobachten und einen Streichelzoo mit Tieren wie Ziegen und Schafen besuchen.

Schreitet man von Afrika aus voran, so kommt man nach "Asien". Hier kann man sich die 25-minütige "Flights of Wonder"-Show mit exotischen Vögeln anschauen, auf dem "Maharajah Jungle Trek" durch Südostasien wandern, dank "Kali River Rapids" ein Wildwasserabenteuer erleben oder aber eine der neuesten Attraktionen besuchen:


"Expedition Everest - Legend of the forbidden Mountain" ist eine Achterbahnfahrt mit einer Eisenbahn, die mal vorwärts, mal rückwärts fährt, durch die gut gemachte Kulisse des Mount Everest, oder auch mal durch dunkle Kurven.

Bleibt abschließend noch "DinoLand U.S.A.", wo sich nicht alles um Dinosaurier dreht. Hier findet man zum Beispiel auch die 40-minütige Musical-Show "Finding Nemo"...


...als kurze Umsetzung der Filmhandlung, gut gemacht. Ansonsten aber geht es schon um Dinos. Drei Attraktionen bedienen eher junges Publikum: Beim "Primeval Whirl" dreht man sich während einer kleinen Achterbahnfahrt im Kreis, im "TriceraTop Spin" fliegt man über das DinoLand, bei den "Fossil Fun Games" erfreut man sich an Spielen im Karneval-Stil. Dann wäre da noch "Dinosaur", und hier geht es etwas unheimlicher zu. Hier fährt man mit einem Auto durch die Dunkelheit auf der Suche nach Dinosuriern und wird hier und dort von diesen erschreckt. Ganz nett, aber auch nicht sauriermäßig spektakulär.


Das Animal Kingdom ist sicherlich der Park des Walt Disney World Resort, auf den man noch am ehesten verzichten kann. Im Vergleich zu den anderen drei Parks ist die Anzahl der spektakulären Attraktionen doch weit geringer, und Tiere kann man in jedem guten Zoo besser beobachten.

Die Berichte zu den anderen Parks des Walt Disney World Resort:
Magic Kingdom
Epcot
Disney’s Hollywood Studios

(Bericht: Tobi)
(Copyright der Fotos: Walt Disney World® Resort)