Austin Powers in Goldständer



D: Mike Myers, Beyonce Knowles, Seth Green, R: Jay Roach, 94 Min.

Flower Power-Agent Austin Powers (Mike Myers) schlägt wieder zu und jagt seinen Erzrivalen Dr. Evil (Mike Myers) nun schon zum dritten Mal. Eigentlich scheint alles rosig - die Queen schlägt Austin zum Ritter, und auch sein Vater Nigel Powers (Sir Michael Caine) ist als Gast eingeladen. Leider aber erscheint dieser nicht, und der Agent ist tief enttäuscht - wieder einmal wurde er von seinem Vorbild im Stich gelassen. Kurz darauf erfährt er von seinem Chef Basil Exposition (Michael York), dass sein Vater entführt worden ist. Der Gangster ist diesmal aber nicht Dr. Evil, sondern der glamouröse Goldständer (Mike Myers). Da Austin sich nicht so recht in einen Schurken hinein versetzen kann, bittet er den vor drei Jahren verhafteten Dr. Evil um Rat, und dieser sagt ihm dann auch, wo er Goldständer aufspüren kann. Als Gegenleistung wird Evil vom Hochsicherheits-Gefängnis in den Knast verlegt, in dem sein kleiner Klon Mini Me (Verne J. Troyer) untergebracht ist. Um zu Goldständer zu kommen, lässt sich Austin ins Jahr 1975 zurück versetzen, wo er seine alte Freundin Foxxy Cleopatra (Boyonce Knowles) wieder trifft. Mit ihr zusammen geht er auf die Suche nach seinem Vater...

Mike Myers hatte nach dem zweiten Teil gesagt, es werde keinen dritten Teil geben, wenn ihm nicht irgend etwas ganz Originelles einfallen würde. Nun, ihm ist so einiges in den Kopf gekommen. Der Film beginnt mit einer großartigen Anfangsszene, die schon das halbe Kinogeld lohnt. Über einen Gastauftritt von Britney Spears (nicht der einzige Star, der kurz zu sehen ist, soviel sei verraten) hangelt sich der Film zur eigentlichen Handlung, und diese ist witzig und gut gestrickt. Einige Gags sind platt, viele aber wirklich zum Lachen, und gepaart mit Agentenfilm-Action und groovy Musik ergibt sich ein kurzweiliger, bunter Film, der gute Unterhaltung bietet, wenn man nicht gerade hohes Niveau erwartet. Mike Myers ist wieder einmal klasse in den verschiedenen Rollen, und Destiny's Child-Sängerin Beyonce Knowles spielt ebenfalls sehr gut an seiner Seite. Spaßiger Streifen.

Wertung: 7 von 10 Punkten

(Tobi)