BAILEY - EIN FREUND FÜRS LEBEN
Darsteller:  Britt Robertson, K.J. Apa, John Ortiz, Dennis Quaid
Regie:  Lasse Hallström
Dauer:  101 Minuten
FSK:  freigegeben ohne Altersbeschränkung
Website:  www.constantin-film.de/kino/bailey---ein-freund-fuers-leben
 

Filme, in denen Tiere reden oder man deren Gedanken hört, gab es ja schon so einige, gute wie auch miese. "Bailey - Ein Freund fürs Leben" ist der nächste, und ihn darf man getrost zu den Guten zählen. Basierend auf dem Bestsellerroman "Ich gehöre zu dir" von W. Bruce Cameron ist Regisseur Lasse Hallström ("Chocolat", "Madame Mallory und der Duft von Curry", "Gottes Werk & Teufels Beitrag") nun schon zum zweiten Mal auf den Hund gekommen, nachdem er in "Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft" 2009 ja bereits einen rührseligen Film über Hundetreue auf die Leinwand brachte.

Der neue Streifen wird komplett aus der Perspektive des Hundes erzählt - und das über mehrere Hundeleben hinweg. Ein Golden Retriever-Welpe, dessen Gedanken von Schauspieler und Hundenarr Florian David Fitz gesprochen werden, wird Anfang der 60er-Jahre vom jungen Ethan Montgomery (Bryce Gheisar) und seine Mutter (Juliet Rylance) aus einem viel zu heißen Auto gerettet. Die Familie entschließt sich, den süßen Hund aufzunehmen - und nennt ihn Bailey. Der erste Zeitsprung macht aus Ethan (nun K. J. Apa) einen Highschool-Schüler, der verliebt ist - in seine Klassenkameradin Hannah (Britt Robertson) und in American Football, wo er als großes Talent gilt. Nach einem Streit mit einem Mitschüler setzt dieser Ethans Haus in Brand, und Bailey kann ihn und seine Mutter gerade noch retten - nicht aber Ethans Karriere, die nach einer hierbei erlittenen Beinverletzung abrupt vorbei ist. Frustriert geht Ethan auf eine Landwirtschaftsschule und zieht sich in Einsamkeit zurück. Als Bailey als alter Hund eingeschläfert werden muss, ist der Film aber noch lange nicht vorbei. Im Schnelldurchlauf erlebt man Baileys Reinkarnation mit, und als weiblicher Deutscher Schäferhund namens Ellie ist er nun ein Polizeihund - der mit ihrem Betreuer Carlos in Chicago Gangster jagt. Nicht das letze Leben, welches wir vom Hund sehen - bis sich am Ende der Kreis schließt, auf geschickte und schön anzusehende Art und Weise.

Schön - durchaus ein Wort, welches auch für den gesamten Film steht, für die Bilder ebenso wie die Handlung. Das Leben des Hundes ist geprägt vom Streben nach Freude, Treue und Glücklichsein - nicht nur für den Vierbeiner, sondern stets auch für seine Besitzer, was sich irgendwie warm und wohlig anfühlt. Man muss kein großer Hundefreund sein, um Spaß beim Anschauen des Films zu haben.



Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)