Blue Crush



D: Kate Bosworth, Michelle Rodriguez, Matthew Davis, R: John Stockwell, 104 Min.

Für Anne Marie (Kate Bosworth) zählt als Bewohnerin von Hawaii nur eines - das Surfen. Mit ihren beiden besten Freundinnen Eden (Michelle Rodriguez) und Lena (Sanoe Lake) lebt sie zusammen, kümmert sie sich seit dem Verschwinden ihrer Mutter um ihre allen Pflichten entfliehende Schwester Penny (Mika Boorem) und jobbt sie im Hotel als Zimmermädchen, um sich auch finanziell knapp über Wasser zu halten. Vor Augen hat sie den größten Surf-Wettbewerb des Jahres, die Pipe Masters, bei denen sie sich unbedingt beweisen will, nachdem ein Unfall beim Wellenreiten sie vor einigen Jahren zurück warf, der ihr traumatisch auch immer wieder in den Sinn kommt. Als ein Football-Team im Hotel absteigt, verliert sie ihre Stelle, gewinnt dann aber das Herz des Quaterbacks Matt (Matthew Davis). Verknallt wie ein kleines Mädchen denkt sie, nicht nur eine Affäre zu sein, und vernachlässigt ihre Vorbereitung auf den Wettkampf. Ob sie wieder in die Spur kommt?

"Blue Crush" ist ein Film, dessen Surfaufnahmen zu begeistern wissen, dessen Handlung hier aber bei weitem nicht mithalten kann. Zu ereignislos plätschert sie vor sich hin, dem großen Wettkampf-Finale entgegen. Auch schauspielerisch und in puncto Synchronisation tun sich einige Schwächen auf. So ein insgesamt eher dürftiger Film, der einzig Surf-Freunden durch seine Aufnahmen eine richtige freude sein dürfte.

Wertung: 3 von 10 Punkten

(Tobi)