Bibi Blocksberg



D: Sidonie von Krosigk, Katja Riemann, Corinna Harfouch, R: Hermine Huntgeburth, 92 Min.

Rund 15 Jahre ist es her, dass die Hörspiele um die kleine Hexe Bibi Blocksberg die Kinderzimmer eroberten - über 33 Millionen Kassetten gingen seither über den Ladentisch. Nun kommt Bibi im Kino als Realverfilmung angeflogen. Da sie zwei Kindern das Leben gerettet hat, wird Bibi (Sidonie von Krosigk) schon früher als eigentlich üblich von der Oberhexe Walpurgia (Monika Bleibtreu) auf den Blocksberg eingeladen, wo ihr die Kristallkugel verliehen wird - sie wird also von der Nachwuchshexe zu einer richtigen befördert. Stolz nimmt Bibi an der Zeremonie mit ihrer Mutter Barbara (Katja Riemann), selbst Hexe, teil, während ihr Vater (Ulrich Noethen) ganz und gar nichts von Hexerei hält und genug Stress im Beruf hat. Nachdem die missgünstige Rabia (Corinna Harfouch) bei der Überreichung Bibis neue Kristallkugel zerstört, muss sie ihre eigene an Bibi abgeben. Hierin aber befindet sich ein Teil der Formel für die ewige Jugend, die sie einst gestohlen hat - also macht sich Rabia auf, um Bibi die Kugel wieder abzuluchsen, ob als Streifenhörchen zuhause bei Familie Blocksberg, als Putzfrau in der Schule, oder mit sonstigen, schwarzen Tricks...

"Bibi Blocksberg" ist eine gelungene, witzige und flotte Verfilmung des Hörspiel- und Comic-Stoffes. Sidonie von Krosigk ist nicht nur süß, sie spielt auch überzeugend, und die deutschen Stars an ihrer Seite haben offensichtlich Spaß an ihren Rollen - wobei vor allem Corinna Harfouch als böse Hexe wunderbar besetzt ist. Special Effects sind dort, wo sie nötig waren, gut eingesetzt, und es macht sicher nicht nur Kindern Freude, Bibi auf der Leinwand zu sehen. Natürlich kein Spektakel a la Harry Potter, aber für eine deutsche Produktion wirklich gut.

Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)