Bruce Allmächtig



D: Jim Carrey, Jennifer Aniston, Morgan Freeman, R: Tom Shadyac, 110 Min.

Bruce Nolan (Jim Carrey) ist als TV-Moderator beim ortsansässigen Sender zwar ambitioniert, wird aber nicht recht ernst genommen, so dass andere die großen Reportagen bringen, er meist in die Röhre schaut. Als er nach so einer Niederlage dann auch noch seinen Sportwagen zu Schrott fährt, ist er vor Wut außer sich und verflucht Gott dafür, dass er so etwas zulässt. Nun ist Gott (Morgan Freeman) ja nicht irgendjemand und zitiert ihn zu sich, in ein altes Gebäude, ein völlig weißes Zimmer. Zuerst hält Bruce das alles für einen Scherz, sieht dann aber ein, dass wirklich der Herr und Gebieter vor ihm steht. Um ihm zu zeigen, dass Gottsein gar nicht so einfach ist, gibt er Bruce für eine Woche seine macht und Kräfte. Und was tut dieser? Organisiert sich einen neuen Sportflitzer sowie der Freundin (Jennifer Aniston) größere Brüste und holt den Mond für mehr Romantik mal etwas näher an die Erde. Natürlich aber kann das nicht alles sein...

Wenn Jim Carrey und Regisseur Tom Shadyak zusammen arbeiten, gibt das anscheinend immer witzige und gute Streifen, bei "Ace Ventura" und "Der Dummschwätzer" hatte man ja auch gut zu lachen. Hier ist es wie in den meisten Carrey-Filmen: Man findet gute Gags und welche, die nur durch Mimik und Gestik des Komikers zünden - dazu hier und dort eine Portion Moral. In jedem Fall das Richtige, wenn man mal wieder unbeschwert lachen möchte, ohne sein Gehirn groß anschalten zu müssen.

Wertung: 7 von 10 Punkten

(Tobi)