Coyote Ugly

D: Piper Perabo, Adam Garcia, Maria Bello, R: David McNally, 100 Min.

Wenn fünf hübsche Frauen einen vom Kinoplakat anstarren, dann könnte es durchaus sein, dass man mit eben diesen Schönheiten bereits den größten Anreiz kennt, sich den Film anzuschauen. So verhält es sich auch bei "Coyote Ugly". Die nur limitiert interessante Story erzählt vom zurückhaltenden Landmädchen Violet (Piper Perabo), das als Songwriterin in New York sein Glück suchen möchte, dann aber nur Absagen erntet und anderweitig jobben muss. Hierbei gerät sie in die berühmt berüchtigte "Coyote Ugly"-Bar, den angesagtesten Treffpunkt der Stadt, und die nette, aber auch gnadenlos ihre Bar führende Chefin Lil (Maria Bello) gibt ihr die Chance, eines der Tresengirls zu werden. Hierfür muss man nicht nur schön sein, sondern neben normalem Ausschank die Männer auch mit lockeren Sprüchen und wilden Showeinlagen bei Stimmung halten. Violets Kolleginnen (Tyra Banks, Bridget Moynahan, Izabella Miko) sind ein eingespieltes, routiniertes Team, Violet hingegen scheint dem Anspruch von Lil nicht zu genügen. Dann gibt es da natürlich noch die Romanze, darf ja nicht fehlen. In einem Club lernt Violet Kevin (Adam Garcia) kennen, der ihr vom Barkeeper scherzweise als Clubmanager vorgestellt wird, obwohl er eigentlich nur in der Küche arbeitet. Er ist begeistert von Violets Musik, drückte sie ihm doch gleich ein Tape in die Hand, und ihr selbst natürlich auch...
Na ja, den Rest kann man sich denken, wobei wir schon mal wieder an einem sehr negativen Punkt gelandet sind - vorhersehbare Handlung, wie langweilig. Die Mischung aus Musik, Show, Sex-Appeal und Romanze funktioniert nicht. Die wilden Herumspritzeinlagen der Mädels in der Bar sind einfach nur dumm und unrealistisch. Auch ist schnell klar: Violet gehört auf's Land und nicht in eine solche Bar. Desweiteren sind die Showeinlagen trotz der hübschen Mädels irgendwie nicht prickelnd, der Erotikfaktor bleibt klar im Keller. Und die Romanze - na ja, Hollywood par excellence. Klingt lau, ist es auch. "Coyote Ugly" kann man ruhig verpassen, gerade wo genug andere Filme laufen, die wirklich den Besuch lohnen.

Wertung: 3 von 10 Punkten

(Tobi)