DICK UND JANE
Darsteller:  Jim Carrey, Téa Leoni, Alec Baldwin
Regie:  Dean Parisot
Dauer:  90 Minuten
Weblink:  www.dick-und-jane.de
 

Als Dick Harper (Jim Carrey) in die Chefetage des Hochhauses seines Arbeitgebers Globodyne gebeten wird, weiß er, dass er es geschafft hat - die ersehnte Beförderung steht bevor. Und so ist es dann auch. Kurz und knapp wird er zu einem Frühstück am nächsten Morgen eingeladen, und dort teilen Firmenpräsident Jack McCallister (Alec Baldwin) und dessen rechte Hand Frank Buscombe (Richard Jenkins) ihm mit, er sei der neue Pressechefund am Abend solle er in einer Fernsehsendung die aktuelle Finanzlage der Firma verkünden. Dick ist außer sich vor Freude und teilt seiner Frau Jane (Téa Leoni) mit, sie bräuchte nun nicht mehr zu arbeiten, sondern könnte sich endlich den ganzen Tag ihrem Sohn Billy widmen, und das gemeinsame Haus könne auch aufgepeppt werden. Als Dick dann in der wichtigsten Finanzsendung der Nation auftritt, wird ihm klar, dass die Traumblase vom neuen Glück schon wieder geplatzt ist. Vor laufender Kamera wird er damit konfrontiert, dass McCallister sämtliche Globodyne-Anteile verkauft hat, das Unternehmen somit ruiniert ist und alle Mitarbeiter entlassen sind. Als der arme Dick nach Hause kommt, verkündet ihm Jane, dass sie gekündigt hat, und auch die Arbeiten am Haus laufen schon. Da sitzen sie nun, beide ohne Job und Geld, und Dick hat nach dem Fernsehauftritt auch keine Chance mehr, als national bekannter Verlierer eine neue Stelle zu finden. Dick und Jane verarmen, und irgendwann reicht es Dick - er entschließt sich, mit der Spielzeugpistole seines Sohnes loszuziehen und Supermärkte zu überfallen. Jane ist skeptisch, bietet sich aber als Fluchtwagenfahrerin an. Anfangs stellt sich Dick zu dämlich an, dann aber wird er nach und nach wirklich zum Dieb, und den beiden geht es wieder gut. Als Dick dann den zum Alkoholiker gewordenen Frank Buscombe in einer Bar trifft, erfährt er von ihm, wie McCallister den Ruin von Globodyne geplant und alle hintergangen hat. Dick beschließt, sich zu rächen...

"Dick und Jane" ist eine nette Gangsterkomödie, die natürlich wieder mal gehörig von der komödiantischen Klasse Jim Carreys lebt, seiner Gestik und Mimik. Stellenweise plätschert der Streifen etwas vor sich hin, nimmt aber gegen Ende noch einmal mächtig an Fahrt auf, wenn es darum geht, wie Dick und Jane sich an McCallister rächen können. Diesen spielt Alec Baldwin mal wieder gekonnt, für Chef- und Präsidentenrollen ist er inzwischen immer gut. Ein Film, über den man hinterher nicht mehr nachdenken muss, mit dem man sich mal berieseln lassen kann, wenn man etwas lachen will, der einen aber auch nicht vom Hocker reißt.

Wertung: 6 von 10 Punkten

(Tobi)