DRIVE ANGRY
Darsteller:  Nicolas Cage, Amber Heard, Billy Burke
Regie:  Patrick Lussier
Dauer:  101 Minuten
FSK:  freigegeben ab 18 Jahren
Website:  www.driveangry.de
Warner Bros. YouTube Channel:  www.youtube.com/warnerbrosent
 

Am 24. Februar 2011 kommt mit "Drive Angry" ein weiterer 3D-Film in die deutschen Kinos.

Der abgebrühte Kriminelle Milton (Nicolas Cage) ist ausgebrochen, um sich eine letzte Chance auf Erlösung zu erkämpfen. Er muss einer barbarischen Sekte das Handwerk legen, die seine Tochter ermordet hat – nur drei Tage bleiben ihm, bevor die Fanatiker bei Vollmond auch seine kleine Enkelin opfern. Seine Wut treibt ihn dazu, alle menschlichen Grenzen zu überwinden, um sich einen letzten Rest Menschlichkeit zu bewahren.

Unterstützt wird Milton von der jungen und attraktiven Kellnerin Piper (Amber Heard), die zu diesem Zweck den Sportwagen ihres Ex-Freundes klaut. Gemeinsam heften sie sich an die Fersen des Sektengurus Jonah King (Billy Burke) und seiner mörderischen Jünger. Kaltblütig lässt King auch die Letzten seiner Getreuen von Miltons hochfrisiertem schwarzem 71er Challenger niederwalzen, um sein Schicksal zu erfüllen und die Hölle auf Erden zu entfesseln.

Doch Milton hat zunächst ganz andere Probleme als die blutrünstigen Fanatiker: Er wird nicht nur von der Polizei verfolgt, sondern auch von einem rätselhaften Killer, der „Buchhalter“ genannt wird. Mit raffinierten Methoden und hypnotischer Bestialität jagt der Killer Milton gnadenlos über die verlassenen Landstraßen des amerikanischen Südens. Milton bleiben nur der konstante Adrenalinschub und seine unbändige Wut, um mit Pipers Hilfe Kings Gefolgsleute abzuwehren, Rache für seine Tochter zu fordern und seine Enkelin zu retten, denn die Frist für seine Chance auf Erlösung läuft unerbittlich ab...

"Drive Angry" ist ein Film, der Brutalität und jede Menge Stunts mit Metal-Musik mixt, dabei aber völlig auf eine gute Story verzichtet. Die Handlung ist dummsinnig und extrem vorhersehbar, die Dialoge wirken irgendwie notgedrungen auf cool gemacht, und die Darsteller können hier auch nichts heraus reißen. Da sieht die hübsche Piper auch nach zig Prügeleien und Stunts noch so aus, als würde sie gerade nach 1 Stunde Maske zum Fotoshooting gehen (sicher nett anzusehen, aber blödsinnig), da mimt Nicolas Cage mal wieder den harten Jungen, und der Teufel ist auch noch im Spiel - nee, nee. Einzig das 3D bereitet Spaß, ansonsten aber ist dieser Film ziemlich überflüssig.

Wertung: 3 von 10 Punkten

(Tobi)



Wir verlosen zum Kinostart zwei Pakete bestehend aus einem Shirt zum Film und einem Filmplakat. Zur Teilnahme einfach hier klicken. Einsendeschluss ist der 15. April 2011. Viel Glück!