Der Einsatz



D: Colin Farrell, Al Pacino, Bridget Moynahan, R: Roger Donaldson, 115 Min.

Als James Clayton (Colin Farrell), Spitzenabsolvent einer Elite-Uni und Entwickler einer wegweisenden Computersoftware, von einem Fremden zu einer CIA-Aufnahmeprüfung angeworben wird, ist er nicht nur erstaunt, sondern auch abgeneigt. Als allerdings der Name seines Vaters fällt, ist sein Interesse geweckt. 10 Jahr ist es her, dass dieser bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz in Peru den Tod fand. So schafft es CIA-Scout Walter Burke (Al Pacino) also doch noch, James für die "Agency" zu gewinnen. Den ersten Aufnahmetest besteht der kluge junge Mann und gelangt so ins Ausbildungslager, die "Farm". Hier wirft er ein Auge auf die geheimnisvolle und attraktive Layla (Bridget Moynahan), bei der er aber nie weiß, woran er ist. Als Layla und er bei einer Übung entführt werden, wird James auf die Probe gestellt - verrät er die CIA für seine Freiheit. Auch wenn er trotz aller Brutalität lange standhaft ist, gibt er schließlich dem Druck nach - und besteht so diesen harten Test nicht, als der sich alles heraus stellt. James wird rausgeworfen. Viel Zeit vergeht nicht, da steht Burke wieder auf der Matte. Er erklärt dem verblüfften James, sein Rauswurf sein inszeniert worden, um einen Maulwurf innerhalb der CIA entlarven zu können, denn nun sei er genau in der richtigen Position hierfür. James nimmt den Auftrag an und trifft so bald wieder auf Layla, mit der sich nun auch die erhoffte Liebelei ergibt. Doch wer ist im Katz-und-Maus-Spiel, welches sich immer mehr zuspitzt, der Bösewicht?

"Der Einsatz" ist leider nur ein mittelmäßiger Thriller - die Story ist zu sehr zusammengestrickt, um realistisch zu wirken. Colin Farrell spielt solide, während Al Pacino blass bleibt. Da dies in letzter Zeit leider öfters zu vermerken war, muss man fürchten, dass einem der großen Schauspieler langsam die Ausstrahlung abhanden kommt. Der Film ist zwar nicht vollkommen ärgerlich, besitzt aber nicht viele packenden Momente, plätschert eher vor sich hin und ist so keine unbedingte Empfehlung für einen spannenden Kinoabend.

Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)