Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis



D: Erkan Maria Moosleitner, Stefan Lust, Bettina Zimmermann, R: Axel Sand, 85 Min.

Erkan und Stefan holen zum zweiten Kinostreich aus und kämpfen in ihrem neuen Streifen gegen die Mächte der Finsternis. Das Ganze beginnt wie ein Indiana Jones-Film - in Mesopotamien findet Kartan (Leon Boden), der Herr des Bösen, in einer Ausgrabungsstätte den lange gesuchten goldenen Dolch der Macht. Mit ihm will er die Welt beherrschen, jedoch ist vor Urzeiten die hübsche Tana (Bettina Zimmermann), ihres Zeichens Hüterin des Guten, in den Dolch geschlüpft, der daraufhin verschollen war. Schwachsinn? Genau! Nun jedenfalls ist das gute Stück wieder da, und Kartan muss es nur noch nach Deutschland zu seinen Gefolgsleuten bringen, um Tana in einem Ritual aus dem Dolch zu extrahieren und dann zu beseitigen. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Chaoten Erkan und Stefan gelangen als Flughafenangestellte in Besitz der edlen Klinge, und so schlüpft Tana bei den Schmalbirnen zuhause in die Realität. Nach kurzer Verwirrung ist klar, dass Erkan und Stefan dem heißen Bunny helfen wollen, Kartan zu besiegen. Dieser seinerseits ist ihnen auf der Spur. Es beginnt eine Verfolgungsjagd, ein Kampf von Gut gegen Böse, von Bescheuert gegen Dumm...
Das zweite Kinoabenteuer von Erkan und Stefan ist an einigen Stellen wirklich lustig, nur sind diese leider sehr spärlich gesät - man merkt, dass diesmal Bully Herbig seine Hände nicht wie beim gelungenen Vorgänger mit im Spiel hatte. Die Story ist dürftig, nur an wenigen Stellen wie Corinna Harfouchs Kurzauftritt als Frau Schmächtig hat man wirklich Spaß. Schauspielerisch sind Erkan und Stefan wohl einfach nur sie selbst, wie man erschreckenderweise im Nachspann erkennen muss, und Werbelady Bettina Zimmermann sollte bei kurzen Spots bleiben, ist zwar schön, aber richtig mies. Alles in allem ein enttäuschender Film, den man sich nicht antun muss.

Wertung: 3 von 10 Punkten

(Tobi)