FIFTY SHADES OF GREY - GEFÄHRLICHE LIEBE
Darsteller:  Dakota Johnson, Jamie Dornan, Hugh Dancy, Eric Johnson
Regie:  James Foley
Dauer:  117 Minuten
FSK:  freigegeben ab 16 Jahren
Website:  www.FiftyShades-Film.de
 

Es wird weiter gevögelt. Manchen mag das schon ausreichen, ins Kino zu gehen, hier geht es aber natürlich um mehr. Mit "Fifty Shades Of Grey - Gefährliche Liebe" kommt der zweite Teil der erfolgreichen Roman-Trilogie "Shades Of Grey" von E. L. James ins Kino, und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass auch diesmal wieder ein Erfolg ins Haus steht.

Nachdem Anastasia "Ana" Steele (Dakota Johnson) sich vom Milliardär Christian Grey (Jamie Dornan) getrennt hat, da er ihr mit seinen Sex-Praktiken dann doch zu sehr weh getan hatte, nimmt sie einen neuen Job als Lektorin in einem Verlag an. Ihr neuer Boss Jack Hyde (Eric Johnson) hält schnell viel von ihr - und das nicht nur beruflich. Unterdessen will sich Christian noch incht mit der Trennung abgeben und bittet Ana um ein Abendessen, dem sie zögernd zustimmt. Mit dem Versprechen, ihr nicht mehr weh zu tun und sich voll ihren Vorstellungen einer Beziehung anzupassen, und natürlich auch mit den Reizen aus der Welt der Superreichen, gewinnt der attraktive Charmeur sie rasch zurück, und alles scheint bestens und romantisch zu laufen. Allerdings gibt es da noch einige Stolpersteine, zum einen in weiblicher Form der devoten Ex-Gespielin Leila (Bella Heathcote), die Christian weiter hörig sein möchte, oder der Geschäftspartnerin und ehemaligen Geliebten Elena Lincoln (Kim Basinger), die Ana klar macht, dass sie nicht die Klasse besitzt, um Christians Partnerin zu sein. Zum anderen aber auch in Form von Christians Vorlieben, die er zwar hinten an stellt, die nun aber Ana dann doch nur allzu rasch wieder einfordert, da sie anscheinend einen großen Reiz auf sie ausübten. Und dann wäre da schließlich noch Anas Chef, der mehr will als nur gute Zusammenarbeit.

James Foley ("Fear - Wenn Liebe Angst macht", "House Of Cards") wurde zum Regisseur der gleichzeitig gedrehten Teile zwei und drei erwählt, und er macht seine Sache hier sehr gut. "Fifty Shades Of Grey - Gefährliche Liebe" weiß noch besser zu gefallen als der erste Teil der Verfilmung, da hier nun die Vorzeichen teilweise umgekehrt werden und Ana mehr Macht übernimmt inmitten all der Ohnmacht, die ihre Hingabe für den smarten Schönling Grey mit sich bringt. So kommt die Mixtur aus interessanter Handlung, knisternder Erotik, schöner Aufnahmen aus Seattle und der Welt der Reichen sowie guter Musik sehr unterhaltsam daher.



Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)