Final Destination 2



D: Ali Carter, A.J. Cook, Michael Landes, R: David R. Ellis, 100 Min.

"Final Destination" erzählte uns im Jahr 2000 die Geschichte von Clear Rivers (Ali Carter), die zusammen mit einigen anderen einem Flugzeugabsturz entgeht, indem sie vorher von Bord gehen - wobei ihre Glücks-Teilhaber dann sukzessive sterben, nur sie überlebt. Teil 2 beginnt nun genau ein Jahr später. Auf dem Highway 23 sind wie immer viele Wagen Richtung Süden unterwegs. In einem von ihnen sitzt Kimberly Corman (A.J. Cook), die plötzlich an einer Ampel die sehr ausführliche und blutige Vision eines Verkehrsunfalls hat, mit drei Freunden. Als sie zurück in der Realität ist und die Ampel auf Grün schaltet, ahnt sie Unheil und fährt nicht weiter - zum Glück, passiert der schreckliche Massencrash doch tatsächlich kurz darauf. Ihre Freunde sterben dabei leider trotzdem, doch sie und die Insassen der durch ihre Fortbewegungsweigerung blockierten Autos - in der Vision allesamt ausgelöscht - bleiben am Leben. So leicht lässt der Tod sich allerdings nicht an der Nase herum führen, also macht er sich daran, nach und nach die Überlebenden doch noch zu sich zu holen. Kimberly hat hierzu diverse Visionen, die zuerst vom Polizisten Thomas Burke (Michael Landes) und den auf des Sensenmanns Liste stehenden Gesellen nicht ernst genommen werden, aber nach den ersten Verlusten beginnt für jeden der Wettlauf gegen den Tod. Praktisch, dass Clear die Klapse, in die sie sich selbst mal sicherheitshalber eingewiesen und wo Kimberly sie besucht hatte, verlässt, um zur Hilfe zu kommen. Na ob das was wird???

"Final Destination 2" ist in puncto Handlung sehr nah am ersten Teil gestrickt und fällt vor allem durch seine blutigen Todesszenen auf, die effektreich und genug sind, um nicht lächerlich oder völlig überzogen zu wirken. Der Tod schlägt konsequent zu, ist aber mehr und mehr auszurechnen. So baut sich dann sogar etwas wie Spannung auf, allerdings lässt die Handlung diese nur bedingt wachsen, und auch der Schluss weiß nicht wirklich zu überzeugen. Trotzdem für einen Horrorfilm dieser Tage gar nicht mal misslungen, wenn man Horror mehr über Blut und Technik, also den Ekel- und Realitätsgrad der Todesszenen, als über Thrill definiert.

Wertung: 6 von 10 Punkten

(Tobi)