Garfield - Der Film



D: Breckin Meyer, Jennifer Love Hewitt, Stephen Tobolowsky, R: Peter Hewitt, 80 Min.

Scooby Doo hat es als Computeranimation auf die Leinwand geschafft, Superhelden aller Art wirbeln durch die Kinos - da war es nur eine Frage der Zeit, bis endlich auch der fette, faule Kater Garfield die Lichtspielsäle der Nationen besiedelt. Nun ist der da, der Garfield-Film. Und er ist witzig. Jeder Besitzer einer beleibten Katze hat hier definitiv seinen Spaß und fühlt sich an das kleine Faulchen von Zuhause erinnert, aber auch jeder Freund des megaerfolgreichen Comics wird gut unterhalten. Garfield ist das einzige computeranimierte Wesen im ansonsten realen Film. Herrchen Jon wird von Breckin Meyer gespielt, der stets wie der kleine Bruder von "Emergency Room"-Star Noah Wyle (Dr. Carter) wirkt, es aber nicht ist. Zusammen mit seinem immer faulen und gefräßigen Kater Garfield lebt er in Frieden, bis er durch Zufall an den Hund Odie gerät, mit dessen Aufnahme in den Haushalt er eigentlich nur seiner Flamme Liz (Jennifer Love Hewitt) imponieren will, einer Tierärztin. Nun hängt für Garfield der Haussegen schief - ein Hund, in seinem haus - sowas! Dabei ist Odie ein liebenswürdiges, treu dreinblickendes und überaus friedfertiges Kerlchen. Garfield scheint bei Jon Sympathien zu verlieren, und so treibt er Odie aus dem Haus. Dieser wird hierbei von einem Fernseh-Möchtegern-Star aufgegriffen, und ... die Story kennt man schon ähnlich von frühen Disney-Filmen ... plötzlich plagt Garfield das schlechte Gewissen und er macht sich auf, Odie zu retten...

Die Umsetzung der Garfield-Comics in einen netten, unterhaltsamen Film ist anständig gelungen. Neben einigen flachen Gags gibt es auch eine Vielzahl, über die man wirklich lachen oder zumindest schmunzeln kann. Highlight ist die Szene, in der Garfield zu "Hey Mama" von den Black Eyed Peas abgroovt, während als auffallend negativ eigentlich nur Garfields Synchronstimme von Thomas Gottschalk hervor sticht, die absolut nicht passen will. Im Original ist Bill Murray sicherlich weit passender für die stellenweise sehr mürrische Katze gewählt. Insgesamt aber doch durchaus ein Spaß, dieser Film, wenn man nicht gerade mit hohen Ansprüchen hinein geht.

Wertung: 7 von 10 Punkten

(Tobi)