Die Geistervilla



D: Eddie Murphy, Terence Stamp, Jennifer Tilly, R: Rob Minkoff, 99 Min.

Immobilienmakler Jim Evers (Eddie Murphy) und seine Frau und Geschäftspartnerin Sara (Marsha Thomason) planen zum Stressabbau ein Familienwochenende mit ihren Kindern am See. Als der Hauseigentümer Edward Gracey (Nathaniel Parker) sie anruft und um Hilfe beim Verkauf seines Anwesens bittet, wittern sie den größten Deal ihrer Karriere, und so entscheiden sie sich, auf dem Weg ins Wochenende bei Gracey vorbei zu schauen. Leider befindet sich sein Domizil in einem abgelegenen Sumpfgebiet und ist ein altes, mysteriös wirkendes Schloss. Aber was soll's. Der kauzige Butler Ramsley (Terence Stamp) bittet die Familie herein, und aus der kurzen Hausbesichtigung wird eine Nacht im Schloss, da ein Umwetter die Zufahrtswege unbefahrbar macht. Zuerst glauben Jim, Sara und die Kinder natürlich nicht an Geister, aber bald schon wird ihnen klar, dass es solche gibt, befinden sie sich doch überall im Schloss. Spätestens als Jim der aus einer Glaskugel sprechenden Madame Leota (Jennifer Tilly) begegnet, die ihn zusammen mit Instrumenten in der Luft herum fliegen lässt, wird klar, dass alles andere als eine ruhige Nacht bevor steht. Gracey vermutet in Sara nämlich seine alte Liebe, und sie sieht dieser auch tatsächlich sehr ähnlich. Die Wahrheit über die früheren Geschehnisse im Haus wird heraus gefunden und Jim muss samt seiner tapferen Kinder Emma und Michael einiges auf sich nehmen, um Sara nicht an Gracey zu verlieren...

"Die Geistervilla" ist eine actionreiche, flotte Komödie, die mehr Spaß bereitet, als man vielleicht vermutet. Eddie Murphy überzeugt mit witziger Mimik, klasse Sprüchen und trotzdem zurückhaltender Art in einer Form, die an frühere Erfolgszeiten anknüpft. Die Handlung ist nett erdacht, lebt aber natürlich vor allem von fetzigen Spezialeffekten, die sehr gut eingesetzt werden. Regisseur Rob Minkoff ("Stuart Little") hat eine kurzweilige, viel Freude bereitende Reise in die Geisterwelt erschaffen, die Jung und Alt gefallen dürfte.

Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)