Genug



D: Jennifer Lopez, Billy Campbell, Juliette Lewis, R: Michael Apted, 112 Min.

Frau verliebt sich in Mann. Frau heiratet Mann. Alles glücklich. Mann ist plötzlich böse. Mann schlägt und tyrannisiert Frau. Nix mehr glücklich. Nach diesem Muster entstanden schon einige Filme, herausragend war sicherlich "Der Feind in meinem Bett" mit Julia Roberts. Ganz ähnlich beginnt dann auch "Genug". Jennifer Lopez spielt die kellnerin Slim, die bei der Arbeit ihren Traummann kennen lernt. Mitch (Billy Campbell) ist smart, wohlhabend und super lieb. Es dauert nicht lange, bis die beiden heiraten und ein Töchterchen bekommen. Irgendwann aber wendet sich alles zum Schlechten: Mitch betrügt und schlägt Slim. Mit Tochter Gracie (Tessa Allen) flieht Slim, aber Mitch verfolgt sie und spürt sie schließlich auf...

"Genug" ist kein Reißer, bleibt im Mittelmaß hängen und hat zudem ein mieses Ende. Jennifer Lopez nimmt man das nette Mütterchen ja noch ganz gut ab, die zurück schlagende Kämpferin - die sie zum Schluss gibt - aber ganz und gar nicht. Es macht zwar Spaß, Noah Wyle (alias Dr. Carter aus "Emergency Room") als miesen Kumpel von Mitch zu sehen, ansonsten aber wirkt der Streifen wie eine Collage aus bereits gedrehten, hier aber nicht erreichten Filmen. Die Handlung ist offensichtlich gestrickt und entbehrt der Spannung, die sie eigentlich erzeugen will. Na ja...

Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)