Große Haie - kleine Fische



Zeichentrick, R: Bibo Bergeron, Vicky Jenson, 90 Min.

Was für ein Spaß. Von den Shrek-Machern kommt wieder mal ein Animations-Trickfilm, der jede Menge Spaß bereitet. Wer denkt, dass es sich auf Grund dem "Findet Nemo"-ähnlichen Handlungsort um einen Abklatsch handeln könnte, der irrt sich. Es geht um den großmäuligen Fisch Oscar, der aus Imponiergehabe so tut, als hätte er einen in Wirklichkeit verundglückten Hai zur Strecke gebracht - und so zum Star wird. Hiermit imponiert nicht nur seiner Flamme Angie, sondern auch der berechnenden, sexy Fischfrau Lola. Wenig begeistert ist allerdings der Hai-Boss Don Lino, als er erfährt, dass erstens sein einer Sohn Frankie tot ist, andererseits sich irgendjemand als Hai-Killer aufspielt. Dazu kommt noch, dass sein zweiter Sohn Lenny ein wirkliches Weichei ist, der einfach nicht zum Killer werden will. So ist Stress im Korallenriff angesagt.

"Große Haie - kleine Fische" überzeugt mit sehr viel Witz und toller Umsetzung von realen Zügen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, von den handlungstragenden Unterwasserbewohnern bis zu Reggae-Quallen. Die Haupt-Fische sehen vor allem tatsächlich aus wie die Stars, die ihnen im Original die Stimme leihen - Will Smith, Renée Zellweger, Jack Black, Robert de Niro, Angelina Jolie oder auch Martin Scorsese. Die deutsche Synchronisation fällt hiergegen schwer ab - ansonsten aber ist der Streifen ein riesen Spaß.

Wertung: 9 von 10 Punkten

(Tobi)