Das Haus am Meer



D: Kevin Kline, Kristen Scott Thomas, Hayden Christensen, R: Irwin Winkler, 126 Min.

"Das Haus am Meer" ist es, welches George (Kevin Kline) bewohnt - allerdings hat er es ziemlich verkommen lassen, nachdem seine Ex-Frau Robin (Kristin Scott Thomas) sich hat von ihm scheiden lassen, wobei auch der gemeinsame Sohn Sam (Hayden Christensen) mit von ihm ging. Beide leben nun mit Robins neuem Mann Peter und den zwei kleinen Söhnen aus dieser Beziehung zusammen in einem schöneren Haus. Sam ist allerdings alles andere als fröhlich. Er bedröhnt sich mit Drogen und mit Metal-Musik, schminkt sich gruftig und hat weder Bock auf Schule, noch auf seine Familie. Als die Sommerferien nahen, will er mit anderen Jungs zum Lake Tahoe fahren, George jedoch möchte, dass er wie jedes Jahr die Ferien mit ihm verbringt, schließlich ist Sam erst 16 Jahre alt. George will sein Haus neu bauen - nicht nur, weil er vom Architektenbüro, für das er seit vielen Jahren maßstabgetreue Hausmodelle gebaut hat, gefeuert wurde, nein, vor allem wird ihm nach einem Zusammenbruch diagnostiziert, dass er bald an Krebs sterben wird. So sucht er nicht nur sein Glück in Form des Traumhauses, sondern auch die Nähe zu Sam, der seinen Vater ebenso hasst wie vieles andere auf der Welt. Er zwingt Sam, zu ihm zu kommen, wo beide allerdings lange brauchen, bevor sie sich besser verstehen, und bevor Sam beim hausbau hilft. Ein Grund hierfür ist auch die hübsche Nachbarin Alyssa (Jena Malone), die mit ihm flirtet und seinen Abwehrschild mahr und mehr durchdringt. Auch Robin ist immer öfter Gast auf der Baustelle, ist sie doch mit dem emotionslosen Peter auch nicht so recht glücklich. Mit ihren kleinen Söhnen hilft sie daher gerne bei George und tarnt dies als Besuch von Sam. Langsam wachsen alle näher zusammen...
"Das Haus am Meer" ist ein schöner Film mit einer netten Story, mal witzig, mal traurig. Neben der Handlung und schönen Bildern weiß der Streifen vor allem durch die schauspielerische Leistung von Hayden Christensen (dem jungen Anakin Skywalker aus "Star Wars Episode 2") zu gefallen. Mal etwas anderes als Action und Kampf, Spezialeffektgewitter und Slapstick.

Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)