Hollywood Cops



D: Harrison Ford, Josh Harnett, Lena Olin, R: Ron Shelton, 112 Min.

Polizist Joe Gavilan (Harrison Ford) und sein junger Partner K.C. Calden (Josh Hartnett) bekommen einen neuen Auftrag - der Mord an der HipHop-Combo H2O Klick in einem Club ist aufzuklären. Nach kurzer Zeit ist klar, dass es einen Zeugen gegeben haben muss - den jungen Texter K-RO (Kurupt), was die Cops aber anfangs nicht wissen. Clubbesitzer Julius (Master P) kann ihnen ebenso wenig weiter helfen wie Label-Boss Sartain (Isaiah Washington), zumindest will letzterer es nicht, aus gutem grund. Wenig später liegen die Mörder vor K.C. - beim Gerichtsmediziner, erschossen. Wer steckt hinter dem Ganzen? Dies ist eine der Fragen, die sich Joe stellt. Nebenbei versucht er, sein Haus los zu werden, um an Geld zu kommen, dies ist nämlich knapp. So versucht er, als Makler Julius das Haus von Filmproduzent Jerry Duran (Martin Landau) zu vermitteln. Gleichzeitig wird von Polizei-interner Seite das Treiben von Joe genau beobachtet - wen er wann trifft, welche Informanten er wie einsetzt, was er privat treibt ... ein Kollege will ihn als korrupten Polizisten entlarven, der er nicht ist. K.C. hingegen hat eigentlich gar keine Lust mehr auf das Cop-Dasein, will lieber Schauspieler werden, schließlich ist man in Hollywood. Also übt er fleißig. Einige Handlungsstränge also, die aber gut verknüpft sind.

"Hollywood Cops" startet etwas langatmig, entwickelt sich dann aber zu einem doch noch actionreichen und stellenweise witzigen Filmchen, bei dem Harrison Ford und Josh Hartnett scheinbar Spaß haben und viel raus reißen, was die Handlung vermissen lässt. Einige Gags sind prima, andere aber lau, und so ergibt das Ganze eine mittelmäßige Satire auf Hollywood-Cops und Hollywood-Stars, auf harte Rapper und das Krimigenre. Kann man sehen, muss man aber nicht.

Wertung: 5 von 10 Punkten

(Tobi)