Kangaroo Jack



D: Jerry O'Connell, Anthony Anderson, Estella Warren, R: David McNally, 89 Min.

85 Minuten lang und etwas von Australien, das erwartet einen. Eine einfache Komödie mit CHARLIE CARBONE gespielt von Jerry O`Connell und LOUIS BOOKER, dazu seinem Schwiegervater SALVATORE MAGGIO (Christopher Walken) und einer zuckersüßen ESTELLA WARREN, die keine Sau kennt.

1982, CHARLIE, 10 Jahre alt, spielt Beachvolleyball, er erwischt den Ball nicht, patriotisch wie er ist hechtet er dem Ball nach, sauft fast ab und wird von einem schwarzen Kind gerettet, dem witzigen LOUIS BOOKER. Der befreundet sich mit ihm, bis zu dem Schicksalsjahr 2002. Da hat LOUIS wieder eine Idee. CHARLIE hat keinen Vater mehr, sein Stiefvater ist jetzt SALMAGGIO wie er so in Kurzform heißt, der ist Mafiaboss aus Brooklyn, und hat seinem Stiefsohn einen Schönheitssalon geschenkt, und nebenbei braucht er auch immer wem den er mit Schutzgeld auspressen kann, 80 % sind es bei CHARLIE.

Eines schönen Tages hat LOUIS wieder eine seiner grandiosen Ideen. Er muß gestohlene TV Geräte transportieren. Solche illegalen Ideen hat LOUIS immer, CHARLIE lässt sich nie drauf ein, außer wenn LOUIS ihn immer daran erinnert, das er ihm mal das Leben gerettet hat. CHARLIE sagt zu, und eine wilde Verfolgungsjagd beginnt kurz danach. Die Polizei ist hinter ihm her, der LKW ist gestohlen. Blöderweise verliert er die ganze Ware, führt sie noch dazu in die Halle wo die ganze Hehlerware von SALMAGGIO ist und die Polizei konfisziert alles. 4,5 Millionen $ hat der Schaden für ihn gekostet. SAL ist wütend.

Bevor er sie jedoch tötet gibt er Ihnen einen Auftrag. Ab nach Australien, Mr. SMITH treffen in Coober Pedy, ihm den Umschlag geben, und fertig. Beide machen sich auf den Weg. Und obwohl verboten macht LOUIS den Umschlag auf und sieht 50.000 $, auf seine Schätzung hin versteht sich. Angekommen im Outback mit einem nicht versicherten ausgeborgten Jeep fährt CHARLIE ein Känguru um. LOUIS hat aber die Idee es zu fotografieren, zieht ihm seine Jacke an, und auf einmal erwacht das Känguru, das seinem Freund JACK so ähnlich sieht aus der Highschoolzeit. Nur ein Problem, das Känguru ist nicht tot, hüpft davon. Und kurz darauf fiel LOUIS ein das der Umschlag mit dem Geld in der Weste vom Känguru ist.

Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt, die beiden bauen einen Unfall, sind zu Fuß angewiesen, kommen nach Alice Springs, LOUIS erfährt das ohne Geld er und sein Kumpane tot ist, dann lernen sie die Amerikanerin JESSE kennen, eine Wildhüterin, dann den besoffenen BLUE und haben die Idee das Geld zu beschaffe, doch nur wie?

Das sieht man dann im Kino. Erinnert ich an eine Mischung zwischen "Tomcats" und "Barbershop". Der Film ist gut aufgebaut, die Handlung nicht schlecht, die Darsteller allen voran Jerry ein bisschen gewöhnlich, Walken ist nur kurz zu sehen und der einzige der ernst und normal ist. Der Rest der Brigade besteht aus einfachen primitiven Leuten, die nicht viel Text zu lernen haben brauchten. Dazu gibt es ne Menge von Australien zu sehen, die Kinder im Kino lachen natürlich außer die über 8 Jährigen die sehen schon das der Film nicht so gut ist und eher gewöhnlich. Ich habe auch ein bisschen gelacht, aber nur ganz wenig, weil der Film so krampfhaft lustig sein wollte, und irgendwie kam mir das auch wie "Mr. Bones". Kamera, Technik, Licht, alles okay, nur die Handlungsumsetzung - keine Spannung, ein paar Drehbuchlöcher, dazu ist alles teilweise so glatt gegangen, und das war der Fehler. Komödie hin oder her, die Autoren hätten die Geschichte spannender umsetzen können, und auch witziger, da ich das Gefühl hatte, entweder ist der Film ernst oder lustig, ich weiß nicht, von überall ein bisschen was, und das war nicht gerade besonders gut umgesetzt.

Ein eher primitiver Film für Paare, für Kinder, für alles was unter 10 ist, für Australienfans, für Outbackbegeisterte und für Christopher Walkenfans. Für Leute die bis 3 zählen können, darüber hinaus einen Taschenrechner brauchen und für andere dumme Gestalten. Für Politiker auch.

Wertung: 6 von 10 Punkten

(Tuvok)