Muppets aus dem All

D: F. Murray Abraham, David Arquette, Andie MacDowell, Ray Liotta, R: Tim Hill Jeffrey Tambor, 108 Min.

Es ist mal wieder Zeit für einen weiteren Kinofilm aus Jim Hensons Muppets-Puppenschmiede. Diesmal dreht sich alles um Gonzo, der in einer Identitätskrise steckt, da er auf die Frage nach seiner Herkunft und Rasse einfach keine Antwort weiß. Zusammen mit all seinen Muppet-Freunden lebt der blaue, krummnasige Sympathikus in einem Haus, natürlich geht es dort oftmals drunter und drüber zu, ob nun gerade das Tier die bestellten Handwerker beißt und damit verscheucht oder ob Miss Piggy ihrem Schönheitswahn frönt, um Kermit zu gefallen. Eines Tages bekommt Gonzo eine Nachricht per Buchstabenfrühstück, daß er den Himmel beobachten soll, und er empfängt Signale, die ihm klar machen, daß er eigentlich von einem fremden Planeten kommt und in Kürze von seinen Artgenossen abgeholt werden soll. Aufgeregt und seiner Sonderstellung bewußt outet sich Gonzo kurz darauf in einer TV-Talkshow. Leider bleiben die Vorkommnisse auch der Regierung nicht verborgen, und so wird Gonzo zu Untersuchungszwecken gekidnappt. Natürlich machen sich seine Muppet-Freunde auf, um ihn zu befreien, und auch das Volk fiebert der Landung der Außerirdischen schon kräftig entgegen und sieht in Gonzo den vermeintlichen Helden. Wird Gonzo befreit werden? Werden die Gonzo-Aliens ihren Artgenossen mitnehmen können?
"Muppets aus dem All" ist ein mit einigen Gastauftritten bekannter Gesichter gespickter Familienfilm, der einzig davon lebt, wie die Puppen ins reale Leben und die realen Kulissen integriert werden, denn in puncto Story weiß der Streifen nicht unbedingt zu überzeugen, und sehr lustig ist er auch nicht gerade. Muß man nicht sehen.
Wertung: 4 von 10 Punkten

(Tobi)