KONG: SKULL ISLAND
Darsteller:  Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, John Goodman, Brie Larson
Regie:  Jordan Vogt-Roberts
Dauer:  118 Minuten
FSK:  freigegeben ab 12 Jahren
Website:  www.warnerbros.de/kino/kong_skull_island.html
 

Da ist er wieder, unser liebster Riesengorilla Kong. Regisseur Jordan Vogt-Roberts ("Kings of Summer") hat hierbei vermieden, die bekannte Geschichte vom nach New York verschleppten Affenmonster, das sich mit den sanften Stellen seiner Seele in die weiße Frau verliebt und dann irgendwann am Empire State Building Flugzeuge aus der Luft pflückt, mal wieder neu zu inszenieren. Vielmehr werden Grundzüge der Idee aufgegriffen, aber mit einer anderen Geschichte.

Das Drehbuch von Dan Gilroy, Max Borenstein und Derek Connolly nach der Story von John Gatins schickt kurz nach dem Ende des Vietman-Kriegs ein Forscherteam um Bill Randa (John Goodman) auf eine bislang unbekannte, auf Satellitenfotos neu entdeckte Insel. Da Skull Island stets von einem mächtigen Unwetter umgeben ist und die Mission auch sonst nicht ungefährlich scheint, bekommt Randa unterstützung von einer Militärtruppe unter der Leitung von Lieutenant Colonel Packard (Samuel L. Jackson), außerdem vom als Fährtenleser und Dschungelspezialist geltenden Spezialkräfte-Veteran James Conrad (Tom Hiddleston), und die Kriegsfotografin Mason Weaver (Brie Larson) ist auch mit am Start, da die Welt ja feine Bilder vom Gefundenen und der Expedition sehen soll.

Mit einem Flugzeugträger geht es in die Nähe der Insel, dann mit Helikoptern durch die unbezwingbar erscheinende Unwetter-Wolken-Mauer. Zuerst sieht Skull Island dann sehr schön aus - als der Trupp allerdings den Boden aufbombt, um Proben zu entnehmen, ist die Wut von Kong geweckt, und plötzlich steht der mächtige Riesengorilla in der Landschaft und versucht, die Eindringlinge zu beseitigen. Hier geht die Action natürlich erst richtig los, und die Insel hat noch einiges mehr an überdimensionalen Wesen zu bieten als Kong, der am Ende noch als der sanftmütigste interpretiert werden kann.

Vogt-Roberts Film bietet bestes Popcorn-Kino. Dank neuester Techniken kommen Kong und alle anderen Wesen natürlich bestens animiert daher, und die Geschichte ist reines Abenteuer-Kino, welches auf der großen Leinwand dann auch viel Spaß bereitet. Da kann man drüber hinweg sehen, dass einiges natürlich vorhersehbar ist oder dass Tom Hiddleston als Conrad Sekunden nach einem Kampf schon wieder gestriegelt aussieht. Er, Samuel L. Jackson, John Goodman, Shooting-Star Brie Larson und aber auch das restliche Ensemble mit Kollegen wie Jing Tian, Toby Kebbell, John Ortiz, Corey Hawkins, Jason Mitchell oder Shea Whigham machen ihre Sache gut. Gute Unterhaltung.



Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)