K-Pax - Alles ist möglich



D: Kevin Spacey, Jeff Bridges, Mary McCormack, R: Iain Softley, 120 Min.

Plötzlich ist er da - Prot (Kevin Spacey) behauptet, ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein, und landet prompt in der Klapse. Sein Psychiater Mark Powell (Jeff Bridges) ist natürlich überzeugt, es hier mit Realitätsverlust zu tun zu haben, doch Prot entbehrt jedes Anzeichens von Zweifel oder Unsicherheit. Als Prot dann auch noch einen Astrophysiker mit detailliertem Wissen über seine angebliche Heimat verblüfft und auf Ansage für einige Tage aus der Anstalt verschwindet (um in den Norden zu reisen, für seinen Bericht), ist Powell selbst verunsichert, was er glauben soll und was nicht. Um Prot näher kennen zu lernen, lädt er ihn zu einer Feier nach Hause ein - als Ergebnis macht Prot ihm ein schlechtes Gewissen, hat er doch seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinem ersten Sohn. Unter Hypnose schließlich versucht Powell, hinter das Geheimnis von Prot zu kommen, und er findet einiges heraus. Wer ist Prot? Mensch oder doch von K-Pax???

"K-Pax" ist ein ruhiger, aber sehr interessanter Film, vor allem auf Grund der beiden tollen Hauptdarsteller. Kevin Spacey scheint förmlich vor Mysterie zu leuchten und spielt wieder einmal grandios. Dass Prots angekündigtes Heimreisedatum, der 26. Juli, Spaceys Geburtstag ist, mag ihm hierbei zusätzlich Freude bereitet haben. Jeff Bridges, der als "Starman" in menschlicher Gestalt selbst 1984 die Kinos unsicher machte, verkörpert den Psychiater, der seinen interessantesten Patienten zu durchblicken hofft, ebenfalls sehr souverän. Die Handlung ist gut inszeniert, und nach dem Film denkt man sicher noch immer nach, wie das denn nun alles mit Prot gewesen ist.

Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)