Tomb Raider 2



D: Angelina Jolie, Gerald Butler, Christopher Barrie, R: Jan de Bont, 117 Min.

Da ist sie wieder, die reizvolle und scheinbar unbesiegbare Archäologin Lara Croft (Angelina Jolie). Diesmal ist es die sagenumbobene Büchse der Pandora, einst Ursprung des Lebens, nun nur noch Hüter des Bösen. Durch ein Erdbeben in Griechenland wird der versunkene und verschollene Tempel der Luna freigelegt. Hier findet Lara eine Kugel, die verschlüsselt den Weg zur Büchse der Pandora enthält und ihr prompt durch einen Überfall chinesischer Eindringlinge genommen wird. Der britische Geheimdienst MI 6 setzt sie darauf an, die Kugel wieder zu finden, bevor der skrupellose Wissenschaftler Dr. Jonathan Reiss (Ciarán Hinds) sie in die Hänge bekommt, denn er plant nichts Gutes. Lara willigt ein, aber nur unter der Voraussetzung, dass ihr zum Verräter gewordener Ex-Freund Terry (Gerald Butler) aus dem Gefängnis frei kommt und sie in die Berge Chinas führen darf. Ihm traut sie zwar nicht komplett, aber als Kämpfer und Wegbegleiter scheint er optimal zu sein - ein paar verbliebene Gefühle sind zudem mit im Spiel. Zusammen machen sie sich auf zu einem abenteuerlichen Trip...

Der Wechsel von "Tomb Raider"-Regisseur Simon West zu Jan de Bont hat sich gelohnt, der zweite Teil der Videospiel-Adaption ist weit besser geraten als der erste welche. Angelina Jolie wird actionreich durch die halbe Welt geschickt, in starken Bildern eingefangen. Das Ganze ist nicht zu überladen, was Kampfszenen und Irrealismus betrifft - vom Schluss vielleicht mal abgesehen. Til Schweiger spielt als rechte Hand von Dr. Reiss eine gar nicht mal so kleine Rolle, und diese gut. Insgesamt eine gute Mischung aus "Indiana Jones" und "James Bond", wobei Parallelen zu ersterem schon extrem sind. Durch viel Action und tolle Bilder aus Europa, Asien und Afrika wird der Streifen aber nie langweilig.

Wertung: 8 von 10 Punkten

(Tobi)